Service für Senioren

Schneller zur richtigen Nummer: Marktoberdorf gibt Telefonleitfaden für Senioren heraus

Einen Telefonleitfaden für Senioren (Symbolbild) hat die Stadt Marktoberdorf herausgegeben.

Einen Telefonleitfaden für Senioren (Symbolbild) hat die Stadt Marktoberdorf herausgegeben.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Einen Telefonleitfaden für Senioren (Symbolbild) hat die Stadt Marktoberdorf herausgegeben.

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Die Seniorenbeauftragte stellt im Marktoberdorfer Stadtrat einen Telefonleitfaden für Senioren mit Pflege- und Unterstützungsbedarf vor. Für was dieser gut ist.
27.01.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Einen Telefonleitfaden für Marktoberdorfer Senioren mit Pflege- und Unterstützungsbedarf hat die Seniorenbeauftragte des Stadtrats Dr. Anne-Dore Fritzsche (Grüne) erstellt. Wie ein „Handzettel“ soll der Leitfaden ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie deren Angehörige auf einen Blick über die wichtigsten Anlauf- und Beratungsstellen in der Stadt und ihre Ansprechpartner und Rufnummern informieren.

Beifall für diese Idee: Hier gibt es den Handzettel für Senioren

Der Handzettel soll im Haus der Begegnung und bei niedergelassenen Ärzten und Physiotherapeuten in Marktoberdorf ausgelegt werden, sagte die Ärztin.

Bild: Heiko Wolf

Als Fritzsche den Telefonleitfaden ihren Stadtratskollegen in der Sitzung kurz vorstellte, erhielt sie spontan Beifall, und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (CSU) dankte ihr. Den Leitfaden hat die Seniorenbeauftragte gemeinsam mit Renate Dantinger vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Ostallgäu, Jutta Jandl vom Haus der Begegnung, der Behindertenbeauftragten Waltraud Joa sowie Philipp Heidrich von der Stadtverwaltung entwickelt. Der Leitfaden listet die einschlägigen Fach-, Beratungs- und Betreuungsstellen von BRK, Caritas oder Landratsamt ebenso auf wie praktische Nachbarschaftshilfen für den Alltag oder den BRK-Hausnotrufservice.

Soll die Stadt Marktoberdorf Senioren bei der Impfregistrierung helfen?

Fritzsches Stadtratskollege Arno Jauchmann (CSU) fragte in dem Zusammenhang aus aktuellem Anlass noch nach, ob man Senioren 80 plus nicht bei der Online-Impfregistrierung für den Impfstoff gegen Corona helfen müsse. Schließlich seien nicht alle betagten Mitbürger computeraffin. Bürgermeister Hell, selbst Mediziner, und Fritzsche erklärten dazu, dass man für eine Impfregistrierung auch einfach anrufen könne. Außerdem wurden alle Menschen ab 80 Jahren aufwärts wegen eines Impftermins ohnehin vom Landratsamt Ostallgäu per Post angeschrieben.

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