Handball

SG Biessenhofen-Marktoberdorf startet mit neuen Trainern in die  Saison

Schon zu seiner aktiven Zeit als Handballer war Max Nuscheler (rechts) ein großer Kämpfer (Archivfoto). Diese Mentalität will er nun als Trainer auf die erste Handball-Männermannschaft der SG Biessenhofen-Marktoberdorf übertragen.

Schon zu seiner aktiven Zeit als Handballer war Max Nuscheler (rechts) ein großer Kämpfer (Archivfoto). Diese Mentalität will er nun als Trainer auf die erste Handball-Männermannschaft der SG Biessenhofen-Marktoberdorf übertragen.

Bild: Heinz Budjarek

Schon zu seiner aktiven Zeit als Handballer war Max Nuscheler (rechts) ein großer Kämpfer (Archivfoto). Diese Mentalität will er nun als Trainer auf die erste Handball-Männermannschaft der SG Biessenhofen-Marktoberdorf übertragen.

Bild: Heinz Budjarek

Mario Scheffler übernimmt bei den Frauen, Max Nuscheler bei den SG-Männern. Welche Abgänge die Teams verkraften müssen.
Schon zu seiner aktiven Zeit als Handballer war Max Nuscheler (rechts) ein großer Kämpfer (Archivfoto). Diese Mentalität will er nun als Trainer auf die erste Handball-Männermannschaft der SG Biessenhofen-Marktoberdorf übertragen.
Von Hermann Schaub
02.11.2020 | Stand: 19:39 Uhr

Nach dem vorzeitigen Abbruch der Meisterschaftsrunde 2019/20 und der coronabedingten Spiel- und Trainingspause wird es für die Handball-Mannschaften der SG Biessenhofen-Marktoberdorf nun wieder ernst. Der Bayerische Handballverband hat entschieden, dass am 3. Oktober der Spielbetrieb unter strengen Hygienebestimmungen wieder aufgenommen wird. Die Ostallgäuer Spielgemeinschaft startet mit insgesamt elf Teams in die neue Saison.

Gewaltige Herausforderungen

Dabei warten besonders auf die erste Frauenmannschaft in der Landesliga Süd und die erste Männermannschaft in der Bezirksoberliga gewaltige Herausforderungen. Beide hoffen, dass sie nach der vergangenen Horrorsaison mit zahlreichen Verletzungen und Ausfällen diesmal das Mammutprogramm mit 28 beziehungsweise 24 Punktspielen ohne größere Probleme bewältigen können.

Die Frauen, die zuletzt trotz aller Widrigkeiten und oft nur mit einer Auswechselspielerin einen guten Mittelfeldplatz schafften, starten mit einem neuen Trainer in die Saison. Es ist mit Mario Scheffler ein alter Bekannter, der zuletzt das Herrenteam coachte und sich nun den Herausforderungen der höchsten südbayerischen Liga stellt.

Neu im Kader der Mannschaft sind Stefanie Wörl (vom ESV Regensburg) sowie Carina Erhart und Sophia Sattler (eigener Nachwuchs). Dazu stehen Lotta Stöckle, Elena Stadler und Katharina Stadler, die lange Zeit verletzt waren, wieder zur Verfügung. Einziger Abgang ist die Linkshänderin Celine Würdinger, die zum Ligakonkurrenten TSV Herrsching gewechselt ist.

Im ersten Punktspiel am 3. Oktober haben die Ostallgäuerinnen mit dem Tabellendritten der vorigen Saison, der TG Landshut, gleich ein Topteam der Landesliga zu Gast.

Schwierige Ausgangslage

Enorm schwierig dürfte es für die erste Männermannschaft werden, in der Bezirksoberliga Alpenvorland zu bestehen. Nach dem gewaltigen Aderlass von acht Akteuren zu Beginn der vergangenen Saison stehen nun mit Jörn Poß, Hannes Sauter, Christoph Dreher und Lorenz Kalchschmid weitere vier Stammspieler nicht mehr zur Verfügung. Mit Max Nuscheler sitzt ein neues Gesicht auf der Trainerbank. Er spielte in Marktoberdorf viele Jahre erfolgreich im Rückraum und engagiert sich nun bei der SG zudem als Sportlicher Leiter. Für Max Nuscheler ist der Klassenerhalt klar oberstes Ziel. Erster Gegner zum Saisonauftakt am 3. Oktober ist der TSV Herrsching II in der Marktoberdorfer Sporthalle.

Auf ein erfolgreicheres Jahr als zuletzt hofft die zweite Frauenmannschaft, die zuletzt ohne Punktgewinn geblieben war. Sie hatte immer wieder Spielerinnen an das dezimierte Landesliga-Team abgeben müssen. Die Auswahl wird weiterhin vom erfahrenen Trainer Georg Schmid gecoacht.

Sie können sich empfehlen

Eine echte Herausforderung wartet auf die zweite Männermannschaft. Sie hat in der Bezirksklasse West Teams aus dem Allgäu und dem Alpenvorland zum Gegner. Besonders für die jungen Spieler sind die Begegnungen in dieser Klasse eine gute Gelegenheit, sich mit ansprechenden Leistungen für die erste Mannschaft zu empfehlen.

Viel Wert wird bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf weiterhin auf eine gute Nachwuchsarbeit gelegt. Das Interesse von handballinteressierten Jugendlichen ist in der Region enorm. Deshalb konnten sieben Teams zum Punktspielbetrieb angemeldet werden. Für die überregionale Bezirksoberliga haben sich die A-Juniorinnen qualifiziert. Sie werden von Michaela DiChiazza und Mario Scheffler trainiert. Waldemar Bauer ist weiterhin für die männliche B-Jugend verantwortlich. Jana Hilburger ist Trainerin der weiblichen C-Jugend und außerdem der weiblichen D-Jugend (zusammen mit Torsten Kossmann).

Die männliche C-Jugend wird unter Benedikt Eisenhut versuchen, in der überregionalen Bezirksliga Technik sowie Wurfkraft zu verbessern. Christoph Adelhelm betreut derweil weiterhin die männliche D-Jugend. Das Nachwuchsprogramm komplettieren eine E-Jugend und die Handballminis unter der Leitung von Alexandra Schneider und Melanie Sauter.