Neuer Service

So können sich Senioren im Ostallgäu auch zu Hause gegen Corona impfen lassen

Ältere, die nicht mehr mobil sind und nicht zum Impfzentrum kommen können, erhalten die Injektion von mobilen Teams bei sich zu Hause.

Ältere, die nicht mehr mobil sind und nicht zum Impfzentrum kommen können, erhalten die Injektion von mobilen Teams bei sich zu Hause.

Bild: Symbolfoto: Felix Kästle/dpa

Ältere, die nicht mehr mobil sind und nicht zum Impfzentrum kommen können, erhalten die Injektion von mobilen Teams bei sich zu Hause.

Bild: Symbolfoto: Felix Kästle/dpa

Mobile Impfteams kommen im Ostallgäu jetzt auch zu Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können. Wie das funktioniert.
13.02.2021 | Stand: 06:15 Uhr

Wer aus gesundheitlichen Gründen seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, muss trotzdem nicht auf die Corona-Schutzimpfung verzichten. Möglich macht das ein neuer Service. Zum zentralen Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu gehören auch die sogenannten Mobilen Impfteams. Deren Aufgabe: Nach Abschluss der derzeit laufenden Impfungen in Senioren- und Pflegeheimen werden sie Menschen, die nicht selbst ins Impfzentrum kommen können, zu Hause impfen.

Alle Altenheime bereits besucht

Bereits 8316 Impfungen sind seit Anfang Januar in den Impfzentren Marktoberdorf und Kaufbeuren sowie durch die Mobilen Impfteams im Landkreis Ostallgäu und in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren erfolgt. Davon haben 5350 Personen die erste Impfung und 2966 auch schon die zweite Schutzimpfung erhalten. In allen 13 Senioren- und Pflegeheime im Landkreis wurde eine erste und zweite Schutzimpfung durchgeführt. In der Gruppe der Menschen über 80 Jahre sind schon 23 Prozent erst- und knapp 14 Prozent zweitgeimpft.

Mehr als 18 500 auf Warteliste

Aktuell haben 1311 Personen einen Termin für einen Besuch im Impfzentrum, insgesamt 18 549 weitere sind in der bayrischen Online-Terminvergabe registriert.

Unter den vielen Menschen, die sich bereits registriert haben, sind auch Personen, denen es nicht möglich ist, selbst ins Impfzentrum zu kommen, weil sie aus gesundheitlichen Gründen das Krankenbett oder Haus nicht verlassen können. Diese Menschen werden unmittelbar vor Ort durch die Mobilen Impfteams geimpft.

Sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist und letzte Fragen zum Transport geklärt sind, kann mit diesen Impfungen begonnen werden. Der Landkreis sieht die Mobilen Impfteams derzeit als wichtigen Schritt der Impfstrategie.

Sobald höhere Impfstofflieferungen möglich sind, sollen auch Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte oder weitere Angebote möglich sein. Dies hängt aber von den Planungen des Bundes und des Freistaates ab, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.