Parlamentarier beim Stadtradeln

Stadtradeln: Wie und warum Marktoberdorfer Stadträte radeln

Stadtrat radelt

Mehrere Marktohberdorfer Stadträte beteiligen sich beim Stadtradeln: unter anderen (von links) Werner Geiger (Stadtteile aktiv), Michael Eichinger (Freie Wähler), Stefan Elmer (SPD), Anne-Dore Fritzsche (Grüne) und Eugen Kögel (CSU).

Bild: Miriam Pfanzelt

Mehrere Marktohberdorfer Stadträte beteiligen sich beim Stadtradeln: unter anderen (von links) Werner Geiger (Stadtteile aktiv), Michael Eichinger (Freie Wähler), Stefan Elmer (SPD), Anne-Dore Fritzsche (Grüne) und Eugen Kögel (CSU).

Bild: Miriam Pfanzelt

Nicht nur 1700 Bürger machen in Marktoberdorf beim Stadtradeln mit, sondern auch 14 Stadträte. Was sie antreibt und wie ihre Stadt aktuell im Rennen liegt.
01.07.2021 | Stand: 09:00 Uhr

Diese Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: 1700 Teilnehmer aus Marktoberdorf haben beim Stadtradeln 2021 inzwischen fast 320.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das heißt, die Marktoberdorfer treten ordentlich in die Pedale, um bei dem Wettbewerb den Titel der besten bayerischen Kommune bis 50 000 Einwohner zu verteidigen.

(Lesen Sie auch: Stadtradeln: Warum beim Stadtradeln in Marktoberdorf schon jetzt ein Rekord gebrochen ist.)

Gut im Rennen liegen auch die immerhin 14 Marktoberdorfer Stadträte, die sich am Wettbewerb beteiligen. Denn beim Stadtradeln treten auch die Kommunalparlamente der teilnehmenden Städte gegeneinander an. Fünf der stadtradelnden Stadträte haben den Organisatoren daher nun etwas über das Fahrradfahren und ihre Lieblingsradtouren erzählt.

Entlang der Wertach radeln, zum Auerberg und zur Belohnung ein Eis

Während Anne-Dore Fritzsche (Grüne), für die Radfahren ein Zugewinn an Lebensqualität ist, gern den Radweg an der Wertach entlang, über Eschenau nach Oberthingau und dann zur Alpe Beilstein radelt, belohnt sich Michael Eichinger (FW) nach einer Radeltour über Allee-Tempelrunde-Auerberg gern mit einem Eis am Marktplatz. In früheren Jahren hat Eichinger auch die Einkehr beim „Zanker“ in Fechsen immer mit dem Fahrrad bewältigt. Dabei ging es wohl spaßig zu – wobei Eichinger keine Details verraten will.

Dass das Radfahren auch gefährlich sein kann, davon kann Eugen Kögel (CSU) ein Liedchen singen, der bei einer Mountainbiketour in Rumänien nach drei Kilometern von Hunden verfolgt wurde, zur Belustigung seiner Bike-Freunde.

Von Hausbesuchen der Ärztin mit dem E-Bike und der fehlenden Dusche am Arbeitsplatz

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Im Alltag benutzt Ärztin Fritzsche ihr E-Bike, um Hausbesuche zu erledigen. Stefan Elmer (SPD) radelt überwiegend im Sommer in die Arbeit, „weil es sinnvoll und umweltfreundlich ist“. Dagegen bräuchte Werner Geiger (Stadtteile aktiv) eine Dusche am Arbeitsplatz, um zum Alltagsradler zu werden, Eugen Kögel besseres Wetter.

Für die Fahrradstadt Marktoberdorf wünschen sich die Stadträte parteiübergreifend ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Eichinger möchte den Mountainbike-Sport mit einem Trail im Stadtgebiet fördern, Elmer denkt an ein „zukunftsorientiertes Fahrradgesamtkonzept“ und Geiger (Stadtteile aktiv) schlägt das Entschärfen einiger gefährlicher Stellen vor.

Wo es sich in der Stadt Marktoberdorf am besten radeln lässt

Zwei bis vier Fahrräder besitzen die befragten Volksvertreter, sodass sie für das Stadtradeln bestens gerüstet waren. Die besten Radelstrecken im Stadtgebiet haben sie uns auch genannt: die Schwabenstraße, den Fahrradweg zum Schulzentrum am Mühlsteig und den Radweg nach Thalhofen.

Das Stadtradeln läuft in Marktoberdorf und im Ostallgäu noch bis 3. Juli. Interessierte Gruppen können sich nach wie vor für den Wettbewerb anmelden und zwar im Internet unter www.stadtradeln.de/marktoberdorf.

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