Stötten am Auerberg

Stötten sucht Schöffen und plant Ausgaben für die Feuerwehr

Stötten sucht noch nach Kandidatinnen und Kandidaten für Schöffenwahl.

Stötten sucht noch nach Kandidatinnen und Kandidaten für Schöffenwahl.

Bild: Bernhard Weizenegger

Stötten sucht noch nach Kandidatinnen und Kandidaten für Schöffenwahl.

Bild: Bernhard Weizenegger

Bis 5. April liegen auch in der Gemeinde Stötten die Vorschlagslisten aus. Wer will, kann sich dafür melden. Warum dieses Amt so wichtig ist.
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Von Rosemarie Klimm
24.01.2023 | Stand: 09:00 Uhr

Kandidatinnen und Kandidaten sucht die Gemeinde Stötten für die heuer stattfindende Schöffen- und Jugendschöffenwahl. Deren Amtsperiode dauert von 2024 bis 2028. Laut Zweitem Bürgermeister Richard Schmölz können sich Interessierte bis zum 5. April bei der Gemeinde in die Vorschlagsliste eintragen lassen.

Die nächste Schöffenwahl findet im Frühjahr statt, teilte Schmölz mit. Jede Kommune hat eine Vorschlagsliste für die Schöffen an den Amts- und Landgerichten aufzustellen. Die muss von der kommunalen Vertretung beschlossen und dann ans Amtsgericht weitergeleitet werden. Aus diesen Listen werden dann dort die künftigen Schöffen ausgewählt. Wer an einem solchen Amt interessiert ist, soll sich bei der Gemeinde melden, bat er.

Feuerwehr Stötten plant einen größeren Umbau

Breiten Raum in der Sitzung nahm auch die Aufnahme vom Bedarf der örtlichen Feuerwehren Stötten, Remnatsried und Steinbach mit Außenstelle Hofen in die Haushaltsberatungen ein. So plant die Feuerwehr Stötten die Erweiterung und den teilweisen Umbau der Garderobe für Schutzanzüge. Da die Arbeiten soweit wie möglich von Mitgliedern der Wehr ausgeführt werden, liegt hierfür bisher lediglich eine Kostenschätzung in Höhe von 1800 Euro vor. Zudem wurde der Ersatz von Ausrüstung in Höhe von knapp 5000 Euro beantragt. Für notwendige Ausbildungskurse soll derselbe Betrag wie im Vorjahr berücksichtigt werden.

Am Feuerwehrhaus Steinbach wurden zudem Mängel festgestellt

Für Ersatzbeschaffungen sollen auch für die Feuerwehr Remnatsried knapp 5000 Euro eingeplant werden. Bei der Begehung des Feuerwehrhauses Steinbach samt Außenstelle Hofen wurden Mängel festgestellt, die zu beheben sind. Den dafür notwendigen Geldbedarf schätzt die Feuerwehr auf 19.500 Euro. Diese Beträge sollen bei der Haushaltsplanung der Gemeinde berücksichtigt werden, beschloss das Gremium einstimmig. Für den sonstigen Bedarf der Feuerwehr Steinbach soll eingesetzt werden, was an Verdienstausfall im Schnitt der vergangenen Jahre bezahlt worden ist.

Dritter Bürgermeister Erwin Hindelang bedankte sich bei den in der Sitzung anwesenden Feuerwehrkommandanten für deren Arbeit und die aller weiteren Aktiven.

Zum vorliegenden Bauantrag hatte der Gemeinderat bei der Bauvoranfrage die gewünschte Befreiung vom Bebauungsplan abgelehnt, erinnerte Bürgermeister Schmölz. Daraufhin wurde der Plan überarbeitet. Im nun vorliegenden Bauantrag seien alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten, die Nachbarschaftsunterschriften lägen vor, berichtete er. Daraufhin votierten die Räte einstimmig für die Baugenehmigung.

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