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Viele Einschränkungen wegen Pandemie

Trauern in Zeiten der Corona-Pandemie - die Herausforderungen in den Seniorenheimen

Soziale Betreuung sorgt für lebendige Wohnbereiche und neue Rituale. Doch in Corona-Zeiten ist auch viel Verzicht gefordert.

Soziale Betreuung sorgt für lebendige Wohnbereiche und neue Rituale. Doch in Corona-Zeiten ist auch viel Verzicht gefordert.

Bild: Marketinagentur Tenambergen

Soziale Betreuung sorgt für lebendige Wohnbereiche und neue Rituale. Doch in Corona-Zeiten ist auch viel Verzicht gefordert.

Bild: Marketinagentur Tenambergen

Viele Rituale müssen sich zum Schutz der Bewohner ändern. Wie das Marktoberdorfer Gulielminetti-Heim damit umgeht und welche neuen Ideen es gibt.
09.11.2020 | Stand: 07:08 Uhr

Mit dem Herbst kommt die dunkle Jahreszeit. Viele der stillen Feiertage im November stehen ganz im Zeichen des Gedächtnisses an Verstorbene. „Sterben im Gulielminetti-Haus, aber auch außerhalb, ist etwas sehr Rituelles“, sagt Cornelia Jeschek, Hospizbeauftragte und stellvertretende Leitung der Sozialen Betreuung im Gulielminetti-Seniorenheim in Marktoberdorf. Jedes Jahr fand deshalb am Totensonntag in der Hauskapelle ein ökumenischer Gedenkgottesdienst für alle Bewohner, Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter statt. In diesem Jahr ist das nicht möglich. Trotzdem: „Trauern um jene Bewohner, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind“, ist nach wie vor wichtig. Deshalb wird im Eingangsbereich an einem besonderen Platz eine weiße Kerze in einer Laterne der Erinnerung leuchten.

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