Marktoberdorf

Trotz Corona besinnliche Zeit in Marktoberdorf

Ein paar engagierte Gemeindemitglieder der evangelischen Johanneskirche haben sich zusammengetan und in ihren heimischen Werkstätten gesägt, geschraubt und gepinselt. Das Ergebnis: Aus alten Holz - und Möbelbrettern entstanden  zehn  Krippenfiguren, die auf dem neu gestalteten Kirchplatz in der Bahnhofstraße in Marktoberdorf  den Passanten die Weihnachtsbotschaft verkünden

Ein paar engagierte Gemeindemitglieder der evangelischen Johanneskirche haben sich zusammengetan und in ihren heimischen Werkstätten gesägt, geschraubt und gepinselt. Das Ergebnis: Aus alten Holz - und Möbelbrettern entstanden zehn Krippenfiguren, die auf dem neu gestalteten Kirchplatz in der Bahnhofstraße in Marktoberdorf den Passanten die Weihnachtsbotschaft verkünden

Bild: . Claudia Ottenthaler

Ein paar engagierte Gemeindemitglieder der evangelischen Johanneskirche haben sich zusammengetan und in ihren heimischen Werkstätten gesägt, geschraubt und gepinselt. Das Ergebnis: Aus alten Holz - und Möbelbrettern entstanden zehn Krippenfiguren, die auf dem neu gestalteten Kirchplatz in der Bahnhofstraße in Marktoberdorf den Passanten die Weihnachtsbotschaft verkünden

Bild: . Claudia Ottenthaler

Was sich die evangelische Johannesgemeinde in Marktoberdorf für die Adventsszeit ausgedacht hat.
08.12.2020 | Stand: 16:31 Uhr

Fast lebensgroße Krippenfiguren hat die Familie Ottenthaler gemeinsam mit dem Aufbauteam der evangelischen Kirche ausgesägt. Sie sind jetzt entlang der Langhausfassade der Johanneskirche in der Bahnhofstraße aufgestellt worden. Abends sind sie beleuchtet.

Aber auch sonst ist das ganze Kirchenteam ideenreich unterwegs, um Kindern wie Erwachsenen in diesen besonderen Zeiten des abstandhalten Müssens Vorweihnachtsfreude zu vermitteln. Wegen der Corona-Pandemie können Jindergottesdienste nun schon seit Monaten nicht mehr stattfinden. Für die Adventszeit haben sich die Religionspädagogen Kerstin Seidl und Marco Mangold den „KiGo to go“ (Kindergottesdienst zum Mitnehmen) ausgedacht: Vor jedem Adventssonntag werden in der Johanneskirche Kindergottesdiensttüten ausgelegt, die immer ab Freitag von den Kindern abgeholt werden können. In der Tüte ist eine Anregung enthalten, wie ein Kindergottesdienst zu Hause mit den Eltern durchgeführt werden kann. Die Tüten sind recht beliebt, wie sich am vergangenen Samstag zeigte. Eine ganze Reihe von Kindern kamen mit ihren Eltern, um sich nicht nur für sich selbst, sondern auch für Geschwister und Freunde ein Tüte „KiGo to go“ abzuholen.

Sehr gelungen war auch der erstmals durchgeführte Familiengottesdienst „das laufende Adventsfenster“, erzählt Barbara Sepp, Leiterin des Familiengottesdienstteams. Etwa 40 Erwachsene und Kinder trafen sich am Spätnachmittag des ersten Adventssonntags an der Kirche. Die Kinder durften ihre Laternen mitbringen. Unter Einhaltung der notwendigen Abstandsregeln besuchten alle drei Stationen in der näheren Umgebung der Kirche. Dort hatten die jeweiligen Bewohner die Fenster adventlich geschmückt. Es wurden Geschichten zum Thema Licht vorgelesen, Gedichte aufgesagt und kleine Szenen nachgespielt.

Adventskärtchen für die Senioren

Auch die Senioren im Gulielminettiheim wie im Clemens-Kessler-Haus werden nicht vergessen, betonte Pfarrerin Stefanie Mangold, die dort für die Seelsorge der evangelischen Bewohner zuständig ist. Sie erhalten alle kleine Adventskärtchen.

Für den 23. Dezember sind in den einzelnen Stockwerksküchen der Heime kurze ökumenische Gottesdienste geplant. Aufgrund der aktuellen Coronafälle im Gulielminettiheim müssen dort diese Gottesdienste aber leider ausfallen. Doch vergessen werden die Senioren dort nicht. Sie erhalten von der evangelischen Kirche einen Weihnachtsbrief mit einem kleinen Weihnachtsengel, gebastelt von Schülern gemeinsam mit Barbara Sepp. Neben den bereits veröffentlichten Weihnachtsgottesdiensten in der Johanneskirche und der Musikakademie gibt es an Heiligabend um 16 Uhr auch noch einen Gottesdienst für Familien und Junggebliebene unter anderem mit Esel und weihnachtlichen Bläserengeln im Stadel des Gemeinschaftshauses in Hattenhofen.