Gemeinschaftsversammlung

Verwaltungsgebäude in Biessenhofen wird aufgestockt

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Die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung Biessenhofen machten sich vor Ort ein Bild des Verwaltungsgebäudes. Aus Platzgründen soll der südliche Anbau aufgestockt werden. Das Gremium sprach sich für einen zweistöckigen Aufbau aus.

Bild: Foto: Irmgard Schnieringer

Die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung Biessenhofen machten sich vor Ort ein Bild des Verwaltungsgebäudes. Aus Platzgründen soll der südliche Anbau aufgestockt werden. Das Gremium sprach sich für einen zweistöckigen Aufbau aus.

Bild: Foto: Irmgard Schnieringer

Biessenhofener Verwaltungsgebäude wird erweitert. Zwei Stockwerke kommen oben drauf. Was an Kosten dafür veranschlagt wird.

Von Irmgard Schnieringer
31.07.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Das Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Biessenhofen ist für die Verwaltung zu klein geworden. Darum wird eine Aufstockung beziehungsweise Erweiterung geplant. Stellvertretender Gemeinschaftsvorsitzender Johann Stich fasste den bisherigen Ablauf zusammen. Angedacht war anfangs den südlichen Anbau um ein Stockwerk zu erhöhen. Bei der damaligen Diskussion über den Bedarf schlugen die Mitglieder der vorigen Gemeinschaftsversammlung vor, einen zweistöckigen Aufbau finanziell und planerisch zu prüfen.

Thomas Vogel von der IGS-Ingenieurgesellschaft Marktoberdorf stellte nun dem neuen Gremium zwei Entwürfe vor. Statisch gesehen sei eine Aufstockung mit zwei Etagen möglich. Selbst ein für die Fassade optisch besser wirkendes Zurücksetzen des obersten Geschosses sei statisch möglich, jedoch aufwendiger und somit teurer. Zu den 120 Quadratmetern im ersten Stock könnten aber weitere 90 Quadratmeter geschaffen werden, die nicht nur den momentanen Bedarf von zirka sechs Büros decken würden, sondern noch einen Puffer für die Zukunft vorsehen.

Weitere Büros sicher bald nötig

Die Herausforderungen in der Verwaltung werden nicht weniger und im Hinblick auf den Datenschutz oder der Zunahme der Teilzeitbeschäftigten seien weitere Büros sicherlich in naher Zukunft erforderlich, berichtete Angela Unger, Geschäftsstellenleiterin der Verwaltungsgemeinschaft. Im Anbau ist ein Aufzug für einen barrierefreien Zugang und ein zweiter Fluchtweg über eine Treppe geplant. Der Anbau soll in Holzbauweise errichtet werden und aufgrund der Abstandsflächen ein Flachdach erhalten.

0,9 Millionen Euro grob kalkuliert

Die grob kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 900 000 Euro. Die über die Investitionsumlage umzulegenden Finanzierungskosten beliefen sich für die Mitgliedsgemeinden Aitrang, Biessenhofen, Bidingen und Ruderatshofen auf 72 Euro pro Einwohner und Jahr.

Die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung sprachen sich einstimmig für einen zweistöckigen Anbau des Gebäudes aus. Ob eine glatte Fassade oder ein Rückbau im zweiten Obergeschoss gemacht werden sollte, darüber konnten sie noch keine Entscheidung treffen. Vielmehr wurde das Ingenieurbüro beauftragt, nähere Baukosten im Vergleich aufzustellen und Planansichten zu erstellen. Zeitnah soll dann eine weitere Sitzung stattfinden, um darüber zu entscheiden.