Filmburg Marktoberdorf

Von Oberstdorf bis Tunis: Mit welchen Filmen das Marktoberdorfer Kino nach dem Lockdown startet

Filmburg Marktoberdorf

„Probelauf“ nennt das Theaterkino Filmburg Marktoberdorf seinen Neustart nach dem Corona-Lockdown. Den Anfang macht am 11. Juni der Film „Im Berg dahuim“. Auf dem Foto die Regisseure Thomas Rickenmann und Rachel von Guten aus der Schweiz.

Bild: Monika Schubert

„Probelauf“ nennt das Theaterkino Filmburg Marktoberdorf seinen Neustart nach dem Corona-Lockdown. Den Anfang macht am 11. Juni der Film „Im Berg dahuim“. Auf dem Foto die Regisseure Thomas Rickenmann und Rachel von Guten aus der Schweiz.

Bild: Monika Schubert

Das Kinoprogramm startet in Marktoberdorf wieder am 11. Juni. Welche umfangreiche Auswahl Filmburgchefin Monika Schubert für den Probelauf zusammengestellt hat.
08.06.2021 | Stand: 04:30 Uhr

„Probelauf“ nennt die Filmburg Marktoberdorf ihren Neustart nach siebenmonatiger Pause. auf dem Kino-Programm steht die Filmauswahl „gestern-heute-morgen“. Es sind Filme aus dem Repertoire, die im Herbst pandemiebedingt keine Chance hatten, aber es sind auch Neustarts dabei und ab Juli will die Filmburg nach eigenen Angaben sogar mit einigen Bundesstarts "auftrumpfen".

Über das Älplerleben im Allgäu - und über die Frauen dieser Welt

Den Anfang macht die Allgäuer Dokumentation „Im Berg dahuim“, die das Älplerleben im Oberstdorfer Gebiet im Allgäu auf die Leinwand bringt und Lust auf Höhenwanderungen macht. Mit dem Publikumspreis des letzten Leipziger Filmfestivals wurde wiederum der Dokumentarfilm „Woman“ ausgezeichnet. Ein Film über Frauen dieser Welt mit emotionalen Einblicken in Leben, Träume und Hoffnungen. Dann geht es nach Tunesien, besser „Auf eine Couch in Tunis“, wo die französische Psychotherapeutin manchem „Patienten“ auf den Zahn fühlt. Laut Filmburg eine leichte, orientalische Komödie.

Auch für Nichttänzer soll sich die Geschichte „Into the beat – Dein Herz tanzt“ eignen. „Der Glanz der Unsichtbaren“ will mit großem Charme und Leichtigkeit ein heikles Thema behandeln. Es geht um Sozialarbeiterinnen in Paris, die alles daran setzen, obdachlose Frauen wieder in die Gesellschaft einzugliedern.

Den Film über das Europäische Jugend-Symphonieorchester hat die Marktoberdorferin Grete Liffers gedreht

Eine spezielle Sondervorstellung gibt es für den Dokumentarfilm „Ode an die Freude – 20 Jahre Europäisches Jugend-Symphonieorchester“. Ein berührender Musik-Film, gedreht in Berlin, rund um „Beethovens neunte Symphonie“. „Ein großes Dankeschön geht für diesen herzerfrischenden Musikgenuss an die Marktoberdorfer Regisseurin Grete Liffers“, sagt Filmburg-Chefin Monika Schubert.

Die kleine Vorschau soll laut Schubert wieder Lust auf Filmerlebnisse in der Gemeinschaft machen. „Das Kino gehört ab 11. Juni wieder allen, die unter Kinoentzug, Kulturverlust und Filmabstinenz gelitten haben.“ Dazu, so die Marktoberdorfer Filmburg-Chefin, zähle auch das Kinoteam der Filmburg, das mit dem Spruch „Im Kino schaut man nach vorn“ positiv in die Zukunft blicke.

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