Gemeinderat in Bidingen

Warum die Suche nach dem richtigen Luftfilter für Diskussionen in Bidingen sorgt

Schneller Förderstart für Luftfilter vom Bund gefordert

Diskussion um Luftfilter in Bidingen: Bis zur nächsten Sitzung soll der Bürgermeister drei Angebote einholen.

Bild: Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich, dpa

Diskussion um Luftfilter in Bidingen: Bis zur nächsten Sitzung soll der Bürgermeister drei Angebote einholen.

Bild: Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich, dpa

Bidinger Gremium will sich nach den Ferien mit Angeboten beschäftigen. Woher weitere Informationen kommen sollen und eine Entscheidung so schwer fällt.
07.08.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Auch der Gemeinderat Bidingen befasste sich in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mit der Anschaffung von Luftfilter- oder Belüftungsgeräten für die Schulräume der örtlichen Grundschule. Dabei wurden die beiden technischen Möglichkeiten von den Gemeinderäten recht konträr diskutiert.

Luftfilter in Bidingen: Bürgermeister soll Hausmeister befragen

Nachdem Bürgermeister Franz Martin zwei Luftfiltergeräte und ein Raumlüftungsgerät bildlich vorgestellt, Preise und staatlichen Fördermöglichkeiten erläutert hatte, waren sich die Räte schnell einig, dass das einfache Luftfiltergerät nicht in Frage kommen kann. Die Wirtschaftlichkeit der beiden weiteren Geräte wurde dagegen im Gremium recht unterschiedlich eingeschätzt.

Letztlich wurde der Bürgermeister beauftragt, die Erfahrungen des Hausmeisters des Gymnasiums Buchloe zu den dort eingebauten Geräten abzufragen. Zudem soll er bis zur Sitzung nach der Sommerpause mindestens drei Angebote für das förderfähige Luftfiltergerät und für ein Raumlüftungsgerät mit Frischluftzufuhr einholen.

Durch den Bau der Kinderkrippe wurde der Kindergarten Bidingen zur Kindertagesstätte „St. Pankratius“. Deshalb war auch die Betriebsvereinbarung zwischen der Gemeinde und der Kirchenstiftung entsprechend anzupassen. Bürgermeister Martin sowie der Kindergartenbeauftragte, Zweiter Bürgermeister Martin Epp, erläuterten die geringfügigen Änderungen. Daraufhin wurde die neue Vereinbarung einstimmig beschlossen.

Schafft sich die Gemeinde Bidingen ein GPS-Vermessungsgerät an?

Recht kontrovers diskutiert wurde der Vorschlag des Bürgermeisters, ein GPS-Vermessungsgerät zum Preis von 4 700 Euro netto anzuschaffen. Laut Martin könnte das Gerät beim Suchen von Grenzsteinen und bei der Vermessung und Markierung bestehender Grenzen eingesetzt werden.

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Finanzielle Ersparnis würde es aber für die Gemeinde vor allem beim Einmessen gemeindlicher Schächte, Kanäle, Leitungen und Wasserschiebern mit digitaler Dokumentation bringen. Zudem könnte es für private Einmesszwecke gegen Gebühr eingesetzt werden. Letztlich wurde der Kauf mit 7:6 Stimmen beschlossen.

Neue Tische und Stühle für die Tiroler Stuben in bidingen: 13 900 Euro für Mobiliar

Nachdem Martin Fotos der angebotenen Tische und Stühle für die Tiroler Stuben gezeigt hatte, die fast identisch mit den bisher vorhandenen Teilen sind, wurde einstimmig der Kauf von 25 neuen Tischen und 140 Stühlen zum Gesamtbetrag von rund 13 900 Euro beschlossen.

Bereits vor einem Jahr befasste sich das Gremium mit dem Förderprogramm „Glasfaser für Rathaus und Schule“, erinnerte Martin. Die Verwaltung wurde aufgefordert, entsprechende Angebote einzuholen. Zwei liegen inzwischen für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft vor. Die Verwaltung empfehle die Annahme des Telekom-Angebots, sagte er. Dies bedeute für Bidingen einen zu tragenden Eigenanteil von knapp 6800 Euro. Einstimmig wurde das Angebot angenommen.

Neuer Trinkwasser-Hochbehälter in Bidingen

Die Lechwerke (LEW) möchten beim Trinkwasser-Hochbehälter der Gemeinde einen weiteren Mast errichten. Deshalb will LEW dort von der Gemeinde für vier Monate eine Fläche von 180 Quadratmetern als Lagerfläche anmieten. Dem stimmte der Gemeinderat zu.

Dem Bauantrag für den Bau von drei Reihenhäusern und dem Bauantrag für den Einbau von zwei Wohneinheiten in ein bestehendes Gebäude wurde jeweils das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Da vom Bebauungsplan „Photovoltaik Volk“ der Gemeinde Denklingen keine Bidinger Belange betroffen sind wurde beschlossen, hierzu keine Stellungnahme abzugeben.

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