Pilotprojekt in Obergünzburg

Warum Obergünzburg ein Vorbild für andere Gemeinden ist

Steuerungsgruppe

Über die BAGSO-Urkunde freuen sich (von links stehend) Marktrat Herbert Heisler, Horst Sonnenmoser (IGO), Arno Leveringhaus (AKKU), Pfarrer Walter Böhmer, Bettina Dörr (BAGSO-Koordinatorin), Martin Hämmerle (Alpenverein), Cornelia Egelhof (Seniorenheim Obergünzburg), Karolin Wegmann (Frauenbund); (vorne) Katharina Dursun (Caritas), Bürgermeister Lars Leveringhaus, Gudrun Rauch (Koordinatorin) und Gertrud Drommershausen (AKKU). Nicht auf dem Foto, aber ebenfalls in der Steuerungsgruppe aktiv, ist die evangelische Pfarrerin Mona Böhm.

Bild: Barbara Kettl-Römer

Über die BAGSO-Urkunde freuen sich (von links stehend) Marktrat Herbert Heisler, Horst Sonnenmoser (IGO), Arno Leveringhaus (AKKU), Pfarrer Walter Böhmer, Bettina Dörr (BAGSO-Koordinatorin), Martin Hämmerle (Alpenverein), Cornelia Egelhof (Seniorenheim Obergünzburg), Karolin Wegmann (Frauenbund); (vorne) Katharina Dursun (Caritas), Bürgermeister Lars Leveringhaus, Gudrun Rauch (Koordinatorin) und Gertrud Drommershausen (AKKU). Nicht auf dem Foto, aber ebenfalls in der Steuerungsgruppe aktiv, ist die evangelische Pfarrerin Mona Böhm.

Bild: Barbara Kettl-Römer

Die Gemeinde Obergünzburg engagiert sich für Senioren und hat dafür nun eine Auszeichnung bekommen. Eine weitere Aktion steht bereits in den Startlöchern.
26.07.2021 | Stand: 10:06 Uhr

33 Kommunen hatten sich deutschlandweit am Pilotprojekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) zum Thema „Im Alter IN FORM - Mehr Wohlbefinden und Lebensqualität im Alter fördern“ beteiligt. Elf davon wurden nun mit einer Urkunde ausgezeichnet, darunter die Marktgemeinde.

„Die Ausgangslage in Obergünzburg war sehr gut“, erläutert die BAGSO-Moderatorin Bettina Dörr. Angebote wie den Mittagstisch oder den Akku-Treff gab es bereits, auch der politische Wille sei da gewesen, etwas für die Senioren zu tun. Allerdings fehlte es an der Vernetzung der einzelnen Angebote und Akteure.

Obergünzburg: Senioren-Terminseite im Marktblättchen und gemeinsames Kartoffelfeuer

Die trieb Gudrun Rauch als Koordinatorin der neuen Steuerungsgruppe „Pack mer’s a“ voran. Zwar wurden einige bereits geplante Aktionen durch die Corona-Pandemie ausgebremst. Dennoch konnte einiges umgesetzt werden, darunter die Bereitstellung von Tablets samt Unterstützung bei deren Nutzung durch die Marktgemeinde, die Einführung einer eigenen Senioren-Terminseite im Marktblättchen und Aktionen wie ein gemeinsames Kartoffelfeuer von Seniorenheim und Frauenbund oder ein Fahrtsicherheitstraining für Radler 55 plus, das der DAV durchführte.

Obergünzburg wird als Vorbild für andere Gemeinden ausgezeichnet

Das Pilotprojekt ist zwar abgeschlossen, die Steuerungsgruppe wird aber weiter zur Förderung von Ernährung, Bewegung und sozialer Teilhabe von Senioren zusammenarbeiten. Geplant sind Angebote wie ein Tanzcafé im Altenheim, ein spezielles Seniorengerätetraining im Fitnessstudio und offene DAV-Wanderungen für Alt und Jung unter dem Motto „gmiatlich gehn“.

Auch das Programm für eine Seniorenversammlung mit Unterhaltung, Verpflegung, Vorstellung aller Angebote und der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, liegt bereits fertig ausgearbeitet in der Schublade. Es ist also kein Wunder, sondern redlich verdient, dass Obergünzburg als deutschlandweites „Best Practice“, also als Vorbild für andere Kommunen, ausgezeichnet wurde.

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