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Keine Theater-Spielzeit im Modeon

Wie Corona die Kultur in Marktoberdorf in die Knie zwingt

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Auf öffentlichen Plätzen sitzen und lesen – das ist das Konzept von „Stadtlesen“, das eigentlich heuer in Marktoberdorf stattfinden sollte. Es wurde coronabedingt auf 2022 verschoben.

Bild: Innovationswerkstatt

Auf öffentlichen Plätzen sitzen und lesen – das ist das Konzept von „Stadtlesen“, das eigentlich heuer in Marktoberdorf stattfinden sollte. Es wurde coronabedingt auf 2022 verschoben.

Bild: Innovationswerkstatt

Die Spielzeit 20/21 im Modeon fand nicht statt. Aber ein paar Pläne können in den Herbst geschoben werden. Mit einer Buchvorstellung steht ein Highlight bevor.
14.07.2021 | Stand: 17:39 Uhr

Trauer schwang mit in der Stimme von Kulturamtsleiter Rupert Filser, als er beim Kulturausschuss des Marktoberdorfer Stadtrats auf die Modeon-Saison 2020/21 zurückblickte. Denn eigentlich habe es in der Stadthalle Modeon keine Saison gegeben. Lediglich eine Veranstaltung – die Autorenlesung mit Andrea Sawatzky – im Oktober fand statt. Alle anderen Pläne machte Corona zunichte. Erst wurde Gastspiele der gebuchten Tourneetheater verschoben, großteils dann ganz abgesagt. Mitunter wurden dabei Ausfallhonorare fällig, die teils wiederum durch staatliche Hilfen (Neustart Kultur) ersetzt wurden. Für dieses Jahr vorgesehen sind noch die Theaterstücke „Tod auf dem Nil“ im Oktober und „Ein deutsches Mädchen“ (23. November) sowie das Ballett Schwanensee (3. Dezember). Ins Jahr 2022 gerettet wurde die La-Traviata-Aufführung im März 2022.

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