Demenz-Wegweiser in Marktoberdorf

Wie die Stadt Marktoberdorf besser auf die Volkskrankheit Demenz reagieren möchte

Coronavirus - Häusliche Pflege

Demenz wird mehr und mehr zur Volkskrankheit. Es gibt Vorschläge, wie die Stadt Marktoberdorf besser darauf reagieren könnte.

Bild: bt tba

Demenz wird mehr und mehr zur Volkskrankheit. Es gibt Vorschläge, wie die Stadt Marktoberdorf besser darauf reagieren könnte.

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Als demenzsensible Kommune könnte die Stadt Marktoberdorf besser mit Betroffenen umgehen. Auch Angehörige könnten so besser unterstützt werden.
23.05.2021 | Stand: 10:00 Uhr

Demenz wird immer mehr zur Volkskrankheit. Marktoberdorf könnte noch besser darauf reagieren, wenn sie demenzsensible Kommune wird. Diesen Gedanken hat Dr. Anne-Dore Fritzsche (Grüne) im Stadtrat vorgestellt. Dann könnten Betroffene und Angehörige dank eines dichteren Netzwerks noch mehr Hilfe erfahren.

Demenz frühzeitig erkennen und richtig mit den Erkrankten umgehen

Dazu soll ein Demenz-Wegweiser erarbeitet werden, sagte die Medizinerin. Daran beteiligt sind Renate Dantinger vom Bayerischen Roten Kreuz und die städtische Beauftragte für Menschen mit Handicap, Waltraud Joa.

Ein Einstieg könnte die Teilnahme an einem 90-minütigen Kurs sein. Er soll, so Fritzsche, alle Sinne schulen, wie Außenstehende Demenz erkennen und mit den Erkrankten umgehen können. Es sei eine Schulung mit dem Ziel, Demenz-Partner zu werden. (Lesen Sie dazu auch: Wie der Banker einen Demenzkranken erkennen kann)

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