Marktoberdorf im Lockdown

Wie ein Fotograf "Marktoberdorf in Zeiten des Corona-Virus" festhält

Ende Ausstellung ARTbmk?

Nach dem Abbau der sechsmonatigen Ausstellung „Marktoberdorf in Zeiten des Corona-Virus“: Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (von links) mit dem Rathausbild, Tanja Dietel vom Therapiezentrum Allgäu, Peter Herfert vom Rotary-Club Marktoberdorf und Bertram Maria Keller vor den gerade geleerten Ausstellungs-Schaufenstern.

Bild: Max Keller-Minck

Nach dem Abbau der sechsmonatigen Ausstellung „Marktoberdorf in Zeiten des Corona-Virus“: Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (von links) mit dem Rathausbild, Tanja Dietel vom Therapiezentrum Allgäu, Peter Herfert vom Rotary-Club Marktoberdorf und Bertram Maria Keller vor den gerade geleerten Ausstellungs-Schaufenstern.

Bild: Max Keller-Minck

Marktoberdorfer Fotograf hält die Coronabeschränkungen als historisches Ereignis fest. Wo einige der Bilder von Bertram Maria Keller auch künftig zu sehen sind.
04.06.2021 | Stand: 09:15 Uhr

Aus drei Wochen wurden sechs Monate: Die vom Rotary Club präsentierte Foto-Ausstellung „Marktoberdorf in Zeiten des Corona-Virus“ im Marktoberdorfer Therapiezentrum Allgäu ist jetzt zu Ende gegangen. Konzipiert worden war die Ausstellung von Bertram Maria Keller eigentlich für die letzten drei Wochen des vergangenen Jahres. Dass daraus letztendlich sechs Monate wurden, war der Pandemie geschuldet.

Die ausgestellten Fototafeln in den Schaufenstern des ehemaligen Schuh Sepp Select am alten Marktbrunnen zeigten die Leere, Stille und Einsamkeit in Marktoberdorf, aufgenommen von Bertram Maria Keller im ersten Lockdown vom April 2020. „Ich wollte den Lockdown durch meine Fotos einfangen, weil mir schnell bewusst war, dass das für Marktoberdorf eine bisher einmalige Situation ist. Dabei kam ich meiner Heimatstadt so nah wie noch nie“, sagt Keller.

Spuren hinterlassen

Dass einige der Bilder trotz Ausstellungsende weiterhin im öffentlichen Raum zu sehen sein werden, freut Keller. Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell sorgte dafür, dass eines der Bilder, das das Rathaus zeigt, auch weiterhin im Rathaus zu sehen sein wird. Ebenso wird ein Bild im zukünftigen Gastronomiebetrieb der Ernst Höbel GmbH im ehemaligen Aha hängen, eines im Höbel-Firmensitz in Immenhofen, sowie eines in den Räumen des Therapiezentrums Allgäu verbleiben. Corona hat in Marktoberdorf seine Spuren hinterlassen und dank Kellers Fotografien bleiben diese auch dokumentarisch erhalten und für alle weiterhin sichtbar.