Unterhaltung

Wie Marktoberdorfer Heimbewohner mit Musik beglückt werden

Große Freude über das Konzert herrschte bei den Marktoberdorfer Heimbewohnern.

Große Freude über das Konzert herrschte bei den Marktoberdorfer Heimbewohnern.

Bild: Lebenshilfe Ostallgäu

Große Freude über das Konzert herrschte bei den Marktoberdorfer Heimbewohnern.

Bild: Lebenshilfe Ostallgäu

Eine willkommene Abwechslung bot Bewohnern des Clemens-Kessler-Seniorenheims und des benachbarten Wohnheims der Lebenshilfe jetzt ein Konzert im Hof.
Große Freude über das Konzert herrschte bei den Marktoberdorfer Heimbewohnern.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
30.05.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Keine Musik, keine Kultur, keine Unterhaltung – oder etwa doch? Dank einer tollen Gemeinschaftsaktion von Kulturwerkstatt Kaufbeuren, Clemens-Kessler-Haus des BRK Ostallgäu und Wohnheim der Lebenshilfe Ostallgäu (beide in Marktoberdorf) wurden die Bewohner beider Einrichtungen musikalisch überrascht. Das Ensemble Aggenstein rund um den Marktoberdorfer Musiker Manfred Eggensberger und Sänger des Chors der Kulturwerkstatt gestalteten eine Stunde voller musikalischer Höhepunkte.

Es wird sogar getanzt

Mit Abstand verfolgten viele Bewohner beider Einrichtungen das Konzert, das im Garten zwischen den beiden Gebäuden stattfand. Auf dem Gelände des Lebenshilfe-Wohnheimes wurde sogar kräftig zu den Hits getanzt, und auf der Besucherterrasse des Pflegeheimes konnten die Bewohner bei Sonnenschein das Livekonzert mitverfolgen. „Eine großartige und so willkommene Abwechslung“, freute sich Geschäftsführerin Claudia Kintrup von der Lebenshilfe über das Konzert des Ensembles, das sich in zwei Proben auf den Auftritt vorbereitet hat. „Wir wollten einfach ein wenig Freude in den derzeit so anderen Alltag der Wohnheime bringen. Umso schöner, dass wir hier in Marktoberdorf dann gleich zwei Einrichtungen überraschen konnten“, sagte Simone Dopfer von der Kulturwerkstatt Kaufbeuren.

Dank der sehr guten technischen Ausstattung der Solisten wurden auch viele Spaziergänger auf das Konzert aufmerksam, viele blieben spontan stehen. „Wirklich eine tolle Idee – und es tut so gut, wieder Livemusik zu hören“, freute sich ein Nachbar.