Gemeinderat in Bidingen

Wohnraum statt Wirtschaft - Diese Gaststätte in Bidingen wird umgebaut

Und wieder ein beliebtes Lokal (Symbolbild) weniger: Das Steakhaus "Zum Sporer" in Bidingen-Bernbach ist verkauft. Dort sollen bald neue Wohnungen entstehen.

Und wieder ein beliebtes Lokal (Symbolbild) weniger: Das Steakhaus "Zum Sporer" in Bidingen-Bernbach ist verkauft. Dort sollen bald neue Wohnungen entstehen.

Bild: Annette Riedl, dpa (Symbolbild)

Und wieder ein beliebtes Lokal (Symbolbild) weniger: Das Steakhaus "Zum Sporer" in Bidingen-Bernbach ist verkauft. Dort sollen bald neue Wohnungen entstehen.

Bild: Annette Riedl, dpa (Symbolbild)

Die Gaststätte Zum Sporer in Bidingen ist verkauft. Dort sollen bald neue Wohnungen entstehen. Auch die Luftfilter in Schulen waren ein Thema im Gemeinderat.
26.07.2021 | Stand: 11:36 Uhr

Die Gaststätte "Zum Sporer" im Bidinger Ortsteil Bernbach ist fast schon Geschichte. Das Gebäude sei bereits verkauft, berichtete Bürgermeister Franz Martin im Gemeinderat in Bidingen. Allerdings sei die Gaststätte dieses Jahr noch in Betrieb, der neue Eigentümer wolle aber kein Lokal mehr betreiben, sondern die Wirtschaft in Wohnräume umbauen. Wegen der Umnutzung sei ein Bauantrag notwendig, dem das Ratsgremium das gemeindliche Einvernehmen erteilte.

Der Abwasserzweckverband Aitrang/Ruderatshofen will künftig die teuren Einzelaufträge zur Pressung des Klärschlamms vermeiden. Die beiden Kirnachgemeinden wollen den Klärschlamm selbst behandeln. Zur gemeinsamen Verwendung der Geräte beteiligt sich auch die Gemeinde Bidingen in Form einer Maschinengemeinschaft an der künftigen Klärschlammpresse. Diese Zusammenarbeit wurde zwar schon in einer früheren Sitzung des Gemeinderats in Bidingen beschlossen. Bei er jüngsten Zusammenkunft waren noch die formellen Dinge zu klären.

Klärschlammpresse: Bidingen, Ruderatshofen und Aitrang teilen die Kosten auf

Die Kosten werden im Verhältnis der Schlammmassen aufgeteilt. Dabei trifft es zu 80 Prozent den Zweckverband der beiden Kirnachgemeinden Aitrang und Ruderatshofen und zu 20 Prozent die Hühnerbachgemeinde Bidingen.

Der Klärschlamm aus der Kläranlage Bidingen (Foto) muss gepresst werden. Um die Kosten zu senken, hat sich die Gemeinde der Maschinengemeinschaft Aitrang/Ruderatshofen angeschlossen.
Der Klärschlamm aus der Kläranlage Bidingen (Foto) muss gepresst werden. Um die Kosten zu senken, hat sich die Gemeinde der Maschinengemeinschaft Aitrang/Ruderatshofen angeschlossen.
Bild: Archivfoto: Andreas Filke

Diskussion um Luftfilter in Bidingen: Trotz fehlender Regeln braucht es eine Lösung

Land auf, Land ab beschäftigt ein kurzfristig von Ministerpräsident Markus Söder angestoßenes Corona-Thema die Kommunen: So auch den Gemeinderat von Bidingen. Wie hält er es mit der Forderung, bis zum Schulbeginn im Herbst jedes Klassenzimmer mit einer Lüftungsanlage auszustatten? Laut Bürgermeister Franz Martin gibt es neben den reinen Luftfiltern – die die Luft lediglich innerhalb eines Raumes umwälzen – die Raumluft-Austauschanlagen.

Er aber hat von einer weiteren, noch dazu verhältnismäßig preiswerten Lösung gehört, die in Obergünzburger Klassenräumen vorhanden sei. Martins Fazit, trotz all der fehlenden Detailregelungen: „Wir werden um eine Lösung nicht herumkommen.“

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