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Ostallgäuer wird angeklagt

Zoff vor majestätischer Kulisse landet vor dem Gericht

Wegen einer Auseinandersetzung mit einem Wachmann landete ein Autofahrer nun vor Gericht.

Wegen einer Auseinandersetzung mit einem Wachmann landete ein Autofahrer nun vor Gericht.

Bild: Maurizio Gambarini, dpa (Symbolbild)

Wegen einer Auseinandersetzung mit einem Wachmann landete ein Autofahrer nun vor Gericht.

Bild: Maurizio Gambarini, dpa (Symbolbild)

Autofahrer ignoriert Verbotsschilder zum Schloss Neuschwanstein. Dagegen hat ein Wachmann jedoch etwas. Was dann passiert ist und wie das Gericht urteilt.
31.12.2020 | Stand: 17:40 Uhr

Dass Autofahrer die Verbotsschilder an der Auffahrt zu Schloss Neuschwanstein ignorieren, kommt immer wieder vor. Der Vorfall, der sich an einem Maiabend ereignete, war allerdings so heftig, dass sich jetzt das Kaufbeurer Amtsgericht damit befassen musste: Ein 31-jähriger Ostallgäuer war mit seiner hochschwangeren Frau vor dem Schloss vorgefahren und von einem Wachmann zum Verlassen des Geländes aufgefordert worden. Der anschließende Disput gipfelte darin, dass der Autofahrer seine Tür aufstieß. Der Wachmann wurde im Rippenbereich getroffen und erlitt einen Bluterguss. Sein Kontrahent, der ihn damals auch noch als „Idiot“ beschimpft hatte, wurde jetzt der vorsätzlichen Körperverletzung und Beleidigung schuldig gesprochen und zu 60 Tagessätzen zu je zehn Euro verurteilt, insgesamt also zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro.

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