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Begräbniskultur in Marktoberdorf

Marktoberdorfer Ausstellung zum Sterben in früheren Zeiten: Leichenwächter Angstwurm und der Tod

Historikerin Josephine Berger und Andreas Berg vom Archiv der Stadt Marktoberdorf an einem der einzigartigen Doppelgräber auf dem Marktoberdorfer Schlossbergfriedhof. Auf der Vorder- und Rückseite der Gräber ist jeweils Platz für vier Särge.

Historikerin Josephine Berger und Andreas Berg vom Archiv der Stadt Marktoberdorf an einem der einzigartigen Doppelgräber auf dem Marktoberdorfer Schlossbergfriedhof. Auf der Vorder- und Rückseite der Gräber ist jeweils Platz für vier Särge.

Bild: Dirk Ambrosch

Historikerin Josephine Berger und Andreas Berg vom Archiv der Stadt Marktoberdorf an einem der einzigartigen Doppelgräber auf dem Marktoberdorfer Schlossbergfriedhof. Auf der Vorder- und Rückseite der Gräber ist jeweils Platz für vier Särge.

Bild: Dirk Ambrosch

Die Ausstellung erzählt, warum der Leichenwächter früher Klingeln an den Toten anbrachte - und was es mit den Doppelgräbern auf dem Schlossberg auf sich hat.
01.11.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Ein Name wie ausgedacht für einen kracherten Heimatfilm über die gute alte Zeit im Königreich Bayern. Georg Angstwurm. Tatsächlich ist an dem Mann jedoch rein gar nichts erfunden. Er lebte und arbeitete Ende des 19. Jahrhunderts in Marktoberdorf. Und er ging einem besonderen Beruf nach. Er war der erste Leichenwächter im damaligen Oberdorf. Leider machte Angstwurm seinem Namen etwas zu viel Ehre: Mit den Toten wollte er nämlich nicht allzu viel zu schaffen haben. Was den königlichen Medizinalrat denn auch zu einem Rüffel veranlasste. Aber davon später mehr.

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