Wird die Maskenpflicht eingehalten?

So liefen die Masken-Kontrollen der Polizei im Allgäu Anfang Dezember

In Bussen und Zügen sowie an Haltestellen und Fußgängerzonen haben Polizeibeamte Anfang Dezember die Einhaltung der Maskenpflicht im Allgäu kontrolliert.

In Bussen und Zügen sowie an Haltestellen und Fußgängerzonen haben Polizeibeamte Anfang Dezember die Einhaltung der Maskenpflicht im Allgäu kontrolliert.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

In Bussen und Zügen sowie an Haltestellen und Fußgängerzonen haben Polizeibeamte Anfang Dezember die Einhaltung der Maskenpflicht im Allgäu kontrolliert.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Anfang Dezember kontrollierten Polizisten im Allgäu, ob die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen und im ÖPNV eingehalten wird. Wie viele Verstöße es gab.
13.12.2020 | Stand: 11:40 Uhr

Am Montag hat es über das ganze Allgäu verteilt Polizei-Kontrollen gegeben. Wieso? Die Einhaltung der Maskenpflicht sollte überprüft werden - und das an Plätzen, wo besonders viele Menschen zusammenkommen: im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) sowie an frequentierten Plätzen in Innenstädten.

Insgesamt waren etwa 120 Beamte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im Einsatz und kontrollierten an Bahnhöfen, Haltestellen, in Bus und Zug, aber auch in Fußgängerzonen, ob die Bürger entsprechend der Hygiene-Regeln einen Mund-Nasenschutz tragen.

Update, Dienstag, 8. Dezember, 16 Uhr: Die Polizei zieht ein abschließendes Fazit zu den Masken-Kontrollen im Allgäu und Umgebung und schreibt in einer Pressemitteilung von einer "hohen Akzeptanz für die Maskenpflicht". Sowohl an den öffentlichen Plätzen als auch im ÖPNV seien "nur ganz vereinzelt Personen angetroffen, die die Mund-Nase-Bedeckung unter falscher Anwendung oder gar nicht getragen hatten".

Dennoch stellten die Polizisten 106 Verstöße im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West fest. Im ÖPNV wurden laut Polizei 28 Menschen ohne oder mit falsch aufgesetzter Mund-Nase-Bedeckung angetroffen, an sonstigen öffentlichen Plätzen, wo eine Maske verpflichtend ist, waren es 78.

Die erste Zwischenbilanz zu den Masken-Kontrollen am Montagnachmittag

"Wir sind zufrieden", sagte Dominic Geißler, Pressesprecher der Polizei, auf Nachfrage unserer Redaktion, wie die Kontrollen verliefen. Insgesamt 36 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz stellten die eingesetzten Beamten bis zum Nachmittag fest, 22 davon im ÖPNV.

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Bei elf Verstößen verhängten die Beamten ein Verwarnungsgeld von bis zu 55 Euro. Dieses müssten meist diejenigen zahlen, die zwar eine Maske anhaben, diese aber nicht richtig tragen. "Zum Beispiel wenn jemand die Maske auf Halbmast trägt - also wenn der Mund bedeckt ist, aber die Nase nicht", sagte Geißler.

Weitere 25 Bürger hätten eine Bußgeldanzeige von bis zu 250 Euro erhalten. Das müssen laut dem Polizeisprecher meist diejenigen zahlen, die gar keine Maske tragen.

Hinweis auf Maskenpflicht reichte in vielen Fällen

In vielen Fällen hätte laut Geißler jedoch ein freundlicher Hinweis auf die Maskenpflicht von Seiten der Polizisten gereicht. "Einige Menschen laufen aus einem Geschäft heraus und ziehen direkt die Maske aus", sagte Geißler. Die meisten hätten aber einsichtig reagiert, als sie von den Beamten darauf hingewiesen wurden und den Mund-Nasen-Schutz wieder aufgesetzt.

"Tendenziell sieht es derzeit nach weniger Verstößen als bei den Kontrollen im Oktober aus", zog Pressesprecher Geißler am Montagnachmittag eine erste Zwischenbilanz. Die Kontrollen dauerten jedoch noch bis 22 Uhr an.

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