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Zu schnell bei Regen: Acht Unfälle auf A7 und A96 bei Memmingen - fast 120.000 Euro Blechschaden

Der verregnete Montag hat Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rund um Memmingen auf Trab gehalten. Auf den Autobahnen A96 und A7 ereigneten sich gleich Unfälle.

Der verregnete Montag hat Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rund um Memmingen auf Trab gehalten. Auf den Autobahnen A96 und A7 ereigneten sich gleich Unfälle.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

Der verregnete Montag hat Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rund um Memmingen auf Trab gehalten. Auf den Autobahnen A96 und A7 ereigneten sich gleich Unfälle.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

Heftig gekracht hat es auf den Autobahnen A7 und A96 rund um Memmingen am Montag bei Dauerregen: Insgesamt gab es acht Unfälle und fast 120.000 Euro Schaden.
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Von Allgäuer Zeitung
31.08.2021 | Stand: 13:11 Uhr

Unfallursache war laut Polizei immer nicht angepasste Geschwindigkeit bei Dauerregen. In allen Fällen verlor der jeweilige Fahrer alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke. Die Unfallautos waren allesamt nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. So gab es zwischen Mittag und dem frühen Abend reichlich kaputtes Blech: Die Polizei beziffert den Schaden bei allen Unfällen zusammen auf rund 119.000 Euro.

Viel wichtiger: Die allermeisten Autoinsassen kamen mit dem Schrecken davon. Ein Mann (32) wurde jedoch laut Polizei mittelschwer verletzt und kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Mindelheim.

Ein Überblick über zwei der schwersten Unfälle auf der A7 bei Memmingen am Montag:

  • Der Unfall mit dem mittelschwer verletzten 32-Jährigen passierte gegen 17.45 Uhr auf der A7, Höhe der Anschlussstelle Memmingen-Süd in Fahrtrichtung Würzburg. Der Mann verlor die Kontrolle über sein Auto und stieß gegen die rechte Leitplanke. Im Anschluss wurde das Fahrzeug quer über die Fahrbahn geschleudert und kam schhließlich auf der Überholspur zum Stehen. Bei dem Unfall wurde das linke Vorderrad herausgerissen, der Schaden beträgt rund 20.000 Euro.

  • Bei einem weiteren Unfall auf Höhe Woringen in A7-Fahrtrichtung Füssen war der Aufprall eines Autos auf die Leitplanke so heftig, dass das Fahrzeug in die Luft geschleudert wurde und direkt auf einer Notrufsäule landete. Anschließend beschädigte es im Grünstreifen noch mehrere Bäume und kam schlussendlich auf der Seite zum Liegen. Wie durch ein Wunder blieb der 43-jährige Fahrer unverletzt. Jedoch entstand an seinem total kaputten Pkw ein Schaden in Höhe von 25.000 Euro. Die Feuerwehr Woringen sicherte die Unfallstelle ab und sperrte den rechten Fahrstreifen.

  • In allen acht Fällen leitete die Polizei gegen den jeweiligen Unfallverursacher ein Bußgeldverfahren ein.

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