Wohnungsbau

Bauen in Wolfertschwenden: Traum vom Einfamilienhaus bleibt

Das Baugebiet Kuckuckshecke in Wolfertschwenden ist schon weitestgehend bebaut. Laut einer Umfrage zum Thema „Wohnen“ ist das Einfamilienhaus nach wie vor sehr beliebt.

Das Baugebiet Kuckuckshecke in Wolfertschwenden ist schon weitestgehend bebaut. Laut einer Umfrage zum Thema „Wohnen“ ist das Einfamilienhaus nach wie vor sehr beliebt.

Bild: Armin Schmid

Das Baugebiet Kuckuckshecke in Wolfertschwenden ist schon weitestgehend bebaut. Laut einer Umfrage zum Thema „Wohnen“ ist das Einfamilienhaus nach wie vor sehr beliebt.

Bild: Armin Schmid

Eine Fragebogenaktion in Wolfertschwenden zeigt die Wünsche von Bürgern für künftiges Wohnen auf. Dabei gibt es auch eine Überraschung.
07.03.2022 | Stand: 12:09 Uhr

Wie soll das Wohnen der Zukunft in Wolfertschwenden aussehen? Welche Wohnkonzepte haben Entwicklungspotenzial, soll es ein Seniorenzentrum mit Gemeinschaftsräumen geben und betreutes Wohnen? Mit den Ergebnissen einer Fragebogenaktion zum Thema „Wohnen“ hat sich bei der jüngsten Gemeinderatssitzung die Rätegemeinschaft auseinandergesetzt. Die Umfrage soll dem Gemeinderat zur Information und Anregung dienen und ihn als Entscheidungshilfe unterstützen.

In Wolfertschwenden leben viele Menschen im eigenen Haus

Laut Bürgermeisterin Beate Ullrich sind 87 Fragebögen abgegeben worden. Mehr als 100 Mitbürgerinnen und Mitbürger haben mitgemacht. Am höchsten war die Teilnahmequote in der Altersgruppe der 41- bis 50-Jährigen und 51- bis 60-Jährigen. Erfragt wurden unter anderem die derzeitige Wohnsituation und Zukunftspläne: Demnach leben mehr als 60 Prozent der Teilnehmenden im eigenen Haus. 70 Prozent sind mit der derzeitigen Wohnungsgröße zufrieden. 25 Prozent der Teilnehmer sehen aber im Hinblick auf die eigene Wohnsituation in einem Zeitraum von fünf Jahren Veränderungsbedarf. „Die meisten wollen ein Einfamilienhaus“, betonte die Bürgermeisterin mit Blick auf das zukünftige Zuhause. Häufig genannt wurden auch Wohnungen mit drei und vier Zimmern. Für Wohnen im Eigentum haben sich rund 30 Prozent ausgesprochen.

Eine Wohngemeinschaft konnten sich rund 20 Prozent der Teilnehmenden vorstellen. Als überraschend bezeichnete dies Ratsmitglied Heinrich Pfister: Eine so hohe Bereitschaft für gemeinsame Wohnkonzepte sei nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Große Zustimmung gab es mit rund 30 Prozent für Wohngemeinschaften bestehend aus jungen Menschen und Senioren. Abgefragt wurde auch das Interesse an einer Wohnraumberatung. Dieses war laut Bürgermeisterin Beate Ullrich allerdings gering.

Bürger wünschen sich Angebote für betreutes Wohnen

Eine der Fragen, die im Mittelpunkt standen, zielte darauf ab, was mit dem eigenen beziehungsweise bisherigen Zuhause später einmal passieren soll. 25 Prozent sprachen sich für einen Verkauf aus, rund 18 Prozent für Vermietung. Die Umfrage bot auch Raum, sonstige Wünsche zu äußern. Hoch im Kurs standen dabei Angebote für betreutes Wohnen – genauso wie medizinische Dienste und nutzbare Außenanlagen. Eine weitere Anregung war die Forderung nach mehr und bezahlbarem Wohnraum für junge Familien. Ein Seniorenzentrum mit großen Gemeinschaftsräumen wurde ebenfalls genannt, ebenso Begrünung im Ortsinneren. Beispielsweise wurde ein kleines Idyll mit Sitzbänken am Bach vorgeschlagen. Die Bürgermeisterin gab zu bedenken, dass die Umfrage nicht repräsentativ sei. Von rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern hätten sich nur etwas mehr als 100 beteiligt.

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