Finanzen

Buxheim verabschiedet Rekordhaushalt mit 17 Millionen Euro

Viel Geld investiert die Gemeinde Buxheim in diesem Jahr in mehrere große Projekte. Dazu gehört auch die Sanierung der Grundschule (Foto).

Viel Geld investiert die Gemeinde Buxheim in diesem Jahr in mehrere große Projekte. Dazu gehört auch die Sanierung der Grundschule (Foto).

Bild: Uwe Hirt

Viel Geld investiert die Gemeinde Buxheim in diesem Jahr in mehrere große Projekte. Dazu gehört auch die Sanierung der Grundschule (Foto).

Bild: Uwe Hirt

Größter Brocken bei den Investitionen ist die Sanierung der Grundschule. Dafür müssen als Zwischenfinanzierung fünf Millionen Euro Kredit aufgenommen werden.
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Von Katharina Aschenbrenner
21.03.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Der Buxheimer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Haushalt sowie die Satzung des laufenden Jahres 2022 verabschiedet. Bürgermeister Wolfgang Schmidt (CSU) stellte fest, dass die Gemeinde finanziell gut aufgestellt sei.

Dies spiegle sich bei den Rücklagen wider, die – je nach Verlauf – Ende dieses Jahres, einschließlich vorhandener Sonderrücklagen, bei etwa 3,9 Millionen Euro liegen könnten. Das seien Gelder, die für die geplanten Projekte gebraucht würden, sagte Schmidt. Aufgrund der geplanten großen Investitionen handle es sich heuer um einen Rekordhaushalt von insgesamt 17,89 Millionen Euro, gab der Bürgermeister bekannt.

Kredit mit Fördergeldern tilgen

Der Schuldenstand betrage derzeit 1,8 Millionen Euro, eine kurzfristige Kreditaufnahme von fünf Millionen Euro sei geplant. Bei der Neuverschuldung, erläuterte der Bürgermeister, handle es sich jedoch nur um eine Zwischenfinanzierung, bis die Fördergelder für die Schulsanierung in den nächsten drei Jahren eingehen. In diesem Zeitraum können die Gelder dann wieder vollständig zurückgezahlt werden.

Bürgermeister Schmidt wies auf die Bedeutung von Fördermitteln hin und die Wichtigkeit, sie bei den geplanten Projekten maximal auszuschöpfen. Die Anträge seien gestellt worden und Zusagen lägen auf dem Tisch, berichtete er.

Der Verwaltungshaushalt der Gemeinde umfasst ein Volumen von 7,14 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt beziffere sich auf 10,75 Millionen Euro, erfuhren die Gemeinderäte. Das sei jeweils mehr als in den Vorjahren. Die Kreisumlage, also die Gelder, die von der Gemeinde an den Landkreis abgeführt werden, beträgt heuer 1,74 Millionen Euro.

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Bürgermeister Schmidt zählte noch einmal die Investitionen in die inzwischen erfolgreich durchgeführten Maßnahmen auf: Neubau Feuerwehrhaus (2,4 Millionen Euro), Straßensanierung im Westfeld I und II (300.000), Sanierung Oberer Scheideweg ortsauswärts (190.000). Die Arbeiten am größten Projekt, der Sanierung der Grundschule, die 2021 begonnen wurden, seien in vollem Gange. Mit der Fertigstellung werde im Herbst dieses Jahres gerechnet.

Buxheim, so der Bürgermeister, entwickle sich durch aktuelle und geplante Maßnahmen immer weiter und der Gemeinderat wolle die Vorhaben mit Engagement umsetzen. Der Ausbau des Dachgeschosses im Kindergarten, die Erweiterung der Gewerbeflächen, das Dorfgemeinschaftshaus (ehemalige Gaststätte „Löwen“), weitere innerörtliche Straßenbaumaßnahmen im Oberen Scheideweg, der Neubau des Vereinsheims FC Viktoria Buxheim, Wasser- und Kanalbau stünden aktuell und in den Jahren 2023, 2024 und 2025 an. Dazu zählt auch das Thema Wohnangebote für Senioren.

Gemeinde will sparsam haushalten

Kämmerer Markus Beggel erläuterte die Posten im mittelfristigen Finanzplan. Hebesatzerhöhungen seien momentan nicht angedacht, versicherte der Kämmerer. Aufgrund des Investitionsprogramms der nächsten Jahre sei die Gemeinde gut beraten, eine verantwortliche und sparsame Haushaltsführung beizubehalten.

Beschlossen wurde in der Sitzung die Vergabe der Lüftungsanlage im Kindergarten (190.000 Euro einschließlich Wartung). Auch diese Maßnahme wird gefördert. Die neuen Schilder für den Brunogarten wurden in Auftrag gegeben. Im Zusammenhang damit wurde ein Sicherheitsunternehmen eingeschaltet, um Vandalismus zu verhindern (wir berichteten). Zudem einigten sich die Räte auf den Kauf von 65 zusätzlichen, digitalen Meldeempfängern für die Feuerwehr.