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CRB-Stadträte: Experten sollen neues Kombi-Bad in Memmingen leiten

In Memmingen soll ein kombiniertes Hallen- und Freibad gebaut werden. Nach dem Willen der CRB-Stadtratsfraktion sollte das Bad als Kommunalunternehmen geführt werden. Die Eröffnung wird für das Jahr 2027 angepeilt. Dann hat das alte Hallenbad (Foto) ausgedient.

In Memmingen soll ein kombiniertes Hallen- und Freibad gebaut werden. Nach dem Willen der CRB-Stadtratsfraktion sollte das Bad als Kommunalunternehmen geführt werden. Die Eröffnung wird für das Jahr 2027 angepeilt. Dann hat das alte Hallenbad (Foto) ausgedient.

Bild: Archivfoto: Olaf Schulze

In Memmingen soll ein kombiniertes Hallen- und Freibad gebaut werden. Nach dem Willen der CRB-Stadtratsfraktion sollte das Bad als Kommunalunternehmen geführt werden. Die Eröffnung wird für das Jahr 2027 angepeilt. Dann hat das alte Hallenbad (Foto) ausgedient.

Bild: Archivfoto: Olaf Schulze

Die CRB-Fraktion fordert, das geplante Memminger Freizeitbad als Kommunalunternehmen zu betreiben. Welche Ideen der CRB in Sachen Bad sonst noch hat.
15.01.2021 | Stand: 12:33 Uhr

Die Pläne für ein kombiniertes Hallen- und Freibad in Memmingen schreiten voran. So haben die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung die Ausstattung des voraussichtlich 35 Millionen Euro teuren Kombibads festgelegt. Nun fordert die Stadtratsfraktion des CRB mit Blick auf den Betrieb des Bads, ein Kommunalunternehmen ins Leben zu rufen. „Zur Verbesserung der Kostenstruktur ist die Übernahme des Kombi-Bades in ein Kommunalunternehmen dringend notwendig“, schreibt Fraktionschef Helmuth Barth im betreffenden Antrag an Oberbürgermeister Manfred Schilder.

Das Klinikum Memmingen als Beispiel für ein Kommunalunternehmen

Laut Barth ist es in der heutigen Zeit nicht mehr angebracht, ein Bad lediglich zu verwalten. „Es ist sehr viel wichtiger, das künftige Kombibad unter betriebswirtschaftlichen Aspekten zu führen.“ Und dazu seien Experten nötig, die dem Kommunalunternehmen vorstehen sollen. Ein Beispiel für ein Kommunalunternehmen ist das Klinikum Memmingen. Dieses wurde bis zum Jahreswechsel 2019/2020 als Regiebetrieb geführt – also wie eine Abteilung innerhalb der Stadtverwaltung. Als Kommunalunternehmen ist es jetzt rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch von der Kommune getrennt. Allerdings fungiert die Stadt weiterhin als Träger des Krankenhauses.

Im Antrag des CRB geht Barth auch auf die energetische Versorgung des geplanten Freizeitbads ein. Demnach sollten entsprechend dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ein möglichst sparsamer Energieverbrauch und die Nutzung erneuerbarer Energien angestrebt werden. „Es ist uns sehr wichtig, dass das neue Bad so zukunftsorientiert errichtet wird, dass nicht nur geforderte Mindeststandards erfüllt werden, sondern ein Ganzjahresbad gebaut wird, das Klimaschutz auch in der Zukunft berücksichtigt. Höhere Baukosten werden sich rechnen und sich mit niedrigeren Betriebskosten gegenfinanzieren“, schreibt der Fraktionsvorsitzende.

Unabhängiges Institut soll die Planer beraten

Um diese Ziele bestmöglich zu erreichen, sollte nach Auffassung des CRB bei der weiteren Planung ein Fachinstitut eingebunden werden, das die Planer beratend unterstützt. „Wir schlagen das neutrale und wirtschaftlich unabhängige Fraunhofer-Institut für Bauphysik IPB in Stuttgart vor“, schreibt Barth an den Rathauschef.

Als letzten Punkt in seinem Antrag fordert der CRB angesichts der Corona-Pandemie, dass die Klima- und Lüftungsanlagen beim neuen Kombibad auch Viren und Keime aus der Luft filtern. Zudem soll geprüft werden, ob mehrere Klimaanlagen in einzelnen Räumen besser für die Gesundheit der Badegäste wären als eine einzige Groß-Klimaanlage.

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