Eishockey in Memmingen

Der ECDC Memmingen freut sich über den sechsten Sieg in Folge

Sie haben in dieser Spielzeit etwas länger gebraucht als in der Vorsaison. Doch nun nehmen die Memminger Indians Fahrt auf. Am Wochenende gewannen sie beide Partien. Platz sechs, also die direkte Qualifikation für die Play-offs, rückt immer näher. Am Dienstagabend empfängt der ECDC den Tabellenzehnten aus Passau zum Nachholspiel.

Sie haben in dieser Spielzeit etwas länger gebraucht als in der Vorsaison. Doch nun nehmen die Memminger Indians Fahrt auf. Am Wochenende gewannen sie beide Partien. Platz sechs, also die direkte Qualifikation für die Play-offs, rückt immer näher. Am Dienstagabend empfängt der ECDC den Tabellenzehnten aus Passau zum Nachholspiel.

Bild: Siegfried Rebhan

Sie haben in dieser Spielzeit etwas länger gebraucht als in der Vorsaison. Doch nun nehmen die Memminger Indians Fahrt auf. Am Wochenende gewannen sie beide Partien. Platz sechs, also die direkte Qualifikation für die Play-offs, rückt immer näher. Am Dienstagabend empfängt der ECDC den Tabellenzehnten aus Passau zum Nachholspiel.

Bild: Siegfried Rebhan

Der Eishockey-Oberligist aus Memmingen schlägt zum dritten Mal Spitzenreiter Weiden und baut seine Serie aus. Platz sechs ist jetzt greifbar nah.
23.01.2023 | Stand: 14:35 Uhr

Das war der dritte Sieg gegen den Spitzenreiter in dieser Saison: Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen ist mit einem 6:5-Sieg nach Verlängerung aus Weiden zurückgekehrt. Dadurch sind die Indians im Kalenderjahr 2023 nach wie vor unbesiegt. Ihre Siegesserie umfasst nun bereits sechs Partien. Schon am Dienstag geht es für die Rot-Weißen mit einem Heimspiel weiter: Ab 19.30 Uhr treten die „Black Hawks“ aus Passau (Zehnter) zum Nachholspiel beim Tabellensiebten an.

Memmingen liegt bereits 1:4 zurück

Unglaublich, aber wahr: Der Liga-Primus aus der Oberpfalz, der bis vor der Begegnung lediglich drei Niederlagen hinnehmen musste, wurde von den Memmingern nach einem 1:4-Rückstand in der Verlängerung bezwungen.

Am Anfang sah es dabei gar nicht gut aus für die Indians, bereits früh lagen sie in Rückstand. Der Ausgleich durch „Jaro“ Hafenrichter wurde noch vor der Pause in ein 3:1 für Weiden umgewandelt. Besonders bitter dabei der dritte Treffer für die „Blue Devils“, der kurz vor Drittelende und nur Sekunden nach einer hochkarätigen Chance der Indians fiel. Das zweite Drittel begann dann mit der vermeintlichen Vorentscheidung für den Tabellenführer, der auf 4:1 erhöhte. Doch die Indians kamen durch einen Doppelschlag zurück in die Partie. Zuerst zog Lion Stange ab. Andrew Johnston fälschte den Schuss noch leicht ab und überwand Jaro Hübl im Tor des EV Weiden (EVW). Kurz darauf verkürzte Matej Pekr nach erfolgreicher Puckeroberung zum 3:4-Pausenstand.

Starke Vorstellung von ECDC-Stürmer Matej Pekr

Pekr macht alles klar: Im Schlussabschnitt legten die Oberpfälzer wieder vor und trafen in Person von Neal Samanski, ehe Matej Pekr seinen zweiten Treffer des Abends folgen ließ. Andrew Johnston war es dann, der den ersten Ausgleich der Partie erzielte und die Partie in die Verlängerung schickte.

Hier war es erneut der starke Matej Pekr, dem nach rund 90 Sekunden die Entscheidung zugunsten der Rot-Weißen gelang. Dadurch wanderten nach dem 3:2-Heimsieg gegen Lindau nach Penaltyschießen zum zweiten Mal am Wochenende zwei Punkte auf das Konto des ECDC, der dadurch weiter in Richtung Play-off-Rang sechs vorrückte.

Am Dienstag fehlen bei den Indians Kasten und Pohl

Der Gegner am Dienstag: Am Dienstagabend geht es für das von Daniel Huhn trainierte ECDC-Team ab 19.30 gleich weiter. Dann findet am Hühnerberg das Nachholspiel gegen die „Black Hawks“ aus Passau statt. Diese Partie, die eigentlich bereits im Dezember angesetzt war, musste am Mittag des geplanten Spieltags verschoben werden, da die Gäste zahlreiche Krankheitsfälle gemeldet hatten.

Durch einen Sieg könnten die Indians bis auf drei Punkte an den Tabellensechsten Peiting heranrücken und damit die direkte Play-off-Qualifikation wieder in Reichweite bringen. Außerdem haben die Peitinger bereits ein Spiel mehr ausgetragen als die Memminger. Christopher Kasten wird am Dienstagabend aus beruflichen Gründen fehlen, Petr Pohl ist weiterhin bei seiner neugeborenen Tochter.

Mit einem 11:2-Erfolg in Landsberg im Rücken kommt Passau an den Hühnerberg. Die „Black Hawks“ können in diesem Jahr auf eine sehr kompakte Mannschaft mit drei hervorragenden Kontingentspielern vertrauen. Carter Popoff und Jakub Cizek sind die mit Abstand gefährlichsten Angreifer im Kader. Zack Dybowski ist der punktbeste Verteidiger des Teams.

Die von Petr Bares trainierte Mannschaft steckt ebenfalls noch im Kampf um die Play-offs. Zurzeit stehen die Niederbayern auf dem letzten Pre-Playoff-Rang, den sie mit aller Macht verteidigen wollen. Durch einen Sieg in der Maustadt könnten die Gäste Bad Tölz überholen und auf Platz neun vorstoßen.

Das Spiel des ECDC in Weiden in der Zusammenfassung

  • Ergebnis: EV Weiden – ECDC Memmingen 5:6 nach Verlängerung (3:1; 1:2; 1:2; 0:1).
  • Tore: 1:0 (5.) Bassen (Homjakovs), 1:1 (12.) Hafenrichter (Pekr, Svedlund), 2:1 (18.) Samanski (Homjakovs, Ostwald), 3:1 (20.) Heinisch (Gläser, Hübl), 4:1 (25.) Schug (Homjakovs), 4:2 (33.) Johnston (Stange, Topol), 4:3 (33.) Pekr (Hafenrichter, Schirrmacher), 5:3 (45.) Samanski (Schusser, Bassen), 5:4 (48.) Pekr (Schirrmacher, Hafenrichter), 5:5 (54.) Johnston (Schirrmacher, Pekr), 5:6 (62.) Pekr (Meisinger, Johnston).
  • Kader ECDC: Tor: Meder (Eisenhut) – Verteidigung: Kittel, Svedlund; Meisinger, Stange; Menner, Schirrmacher – Angriff: Hafenrichter, Peter, Pekr; Dopatka, Mastic, Pfalzer; Topol, Johnston, Marsall; Drothen, Kryvorutskyy, Gorgenländer.
  • Strafminuten: Weiden sechs, Memmingen zwei.

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