Programm unter Vorbehalt

Diese Konzerte sollen im Frühjahr in Ottobeuren stattfinden

An der Orgel der Ottobeurer Erlöserkriche sollen ab Februar wieder Konzerte stattfinden.

An der Orgel der Ottobeurer Erlöserkriche sollen ab Februar wieder Konzerte stattfinden.

Bild: Siegfried Rebhan (Archiv)

An der Orgel der Ottobeurer Erlöserkriche sollen ab Februar wieder Konzerte stattfinden.

Bild: Siegfried Rebhan (Archiv)

Der Verein Pro Arte stellt das Programm 2021 für Orgelkonzerte in der Erlöserkirche vor. Die Mitglieder hoffen, dass sie das auch so durchführen können.
16.01.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Mit Optimismus geht der Verein Pro Arte Ottobeuren in die neue Konzertsaison – und mit der Hoffnung auf weitgehende Normalisierung. Dennoch steht das Programm der Veranstaltungsreihe mit internationalen Orgelkonzerten noch unter Vorbehalt, teilt Vorsitzender Josef Miltschitzky mit. Das erste soll laut Programmplanung am 13. Februar stattfinden.

Für die Saison wird generell empfohlen, sich bei unklarer Lage zuvor zu informieren. Bis zur Aufhebung der Coronabestimmungen, die vor dem Lockdown gegolten haben, besteht außerdem ein limitiertes Platzangebot, deshalb ist eine Reservierung unter Telefon 08332/350 oder per Mail an Josef.Miltschitzky@web.de erforderlich. „Bei Absage eines Konzertes werden wir uns um eine Terminverschiebung bemühen“, sagt Miltschitzky.

Ottobeuren ist ein europäisches Zentrum des Orgelbaus

Ottobeuren ist auf Grund seiner einzigartigen Orgelgeschichte und der aus Ottobeuren stammenden berühmten Orgelbauer ein herausragendes europäisches Zentrum des Orgelbaus. Die Pro Arte-Orgelkonzerte wollen die außerordentlichen Möglichkeiten dieses Instrumentes wieder mit anderen Kunstsparten verbinden. Sie finden an der norddeutsch konzipierten Maier-Orgel (Josef Maier, Hergensweil 1989) der evangelischen Erlöserkirche statt; eines in der Pfarrkirche St. Martin in Heimertingen. Zu Gast sind international versierte Interpreten.

Die Samstagnachmittagskonzerte beginnen, wenn nicht anders vermerkt, jeweils um 16 Uhr und dauern eine gute Stunde. Anstelle eines Konzerteintritts wird um eine Spende zur weiteren Durchführung der Konzerte gebeten.

  • 13. Februar : Die Konzertreihe beginnt traditionsgemäß am Faschingssamstag mit Orgel und Stand-up Comedy. Das Faschingsprogramm „Reise in die Gastronomie“ gestalten Ralf Borghoff und René Reissig. Sie präsentieren Improvisationen über rheinische Karnevalshits wie „Mer losse de Dom in Kölle“ oder „Wenn dat Trömmelche geht“.
  • 20. März: Orgel und die Weiße Rose (... damit Deutschland weiterlebt!) mit Professor Bernhard Marx (Freiburg); es geht um Widerstandskämpfer Christoph Probst (1919 – 1943).
  • 7. April: Orgel und kreatives Schreiben mit Michele Savino und Sabine Weber-Frommel (Ottobeuren).
  • 1. Mai (Pfarrheim St. Michael): Orgel, Barockgeige, Sopran und marianische Betrachtungen mit Almut Frenzel-Riehl (Frankfurt, Barockgeige), Susanne Jutz-Miltschitzky (Ottobeuren, Gesang), Josef Miltschitzky (Truhenorgel) und Brigitte Kleele (Dietmannsried, geistliche Impulse).
  • 22. Mai: Orgel und Musikgeschichte („Der norddeutsche Orgelmacher und die Riminiorgel“) mit Roberto Padoin (Italien) und Josef Miltschitzky.
  • 19. Juni: Orgel und Chor mit Kseniya Pogorelaja (Belarus) und VivaVox Ottobeuren.
  • 10. Juli: Orgel und Violine mit Professor Roman Perucki und Maria Perucka (Polen).
  • 11. Juli, 17 Uhr, Pfarrkirche St. Martin Heimertingen: Orgel und Violine mit Professor Roman Perucki und Maria Perucka (Polen).
  • 24. Juli: Orgel, Musikwissenschaft und Tango mit Margaretha Christina de Jong und Professor Dr. Albert Clement (Niederlande), Susan Eddey (München) und Dr. Wolfgang Wirth (Ottobeuren).
  • 18. September: Orgel, Sopran und Kunstgeschichte mit Sergio Chierici und Anna Caprioli (Italien).
  • 9. Oktober: Orgel und Slawistik mit Barbara Pibernik (Slowenien) und Ulrich Theissen (Bamberg).
  • 13. November: Orgel und Psalm 8 „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“ mit François Houtart (Belgien) und Pfarrerin Simone Feneberg (Murnau).