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Kommentar zu Corona-Demos in Memmingen

Dieser Schuss geht nach hinten los

Etwa 120 Menschen nahmen am 1. Februar an einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen in Memmingen teil.

Etwa 120 Menschen nahmen am 1. Februar an einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen in Memmingen teil.

Bild: Uwe Hirt

Etwa 120 Menschen nahmen am 1. Februar an einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen in Memmingen teil.

Bild: Uwe Hirt

In Memmingen stellen Gegner von Corona-Maßnahmen unsinnige Genehmigungsanträge für Proteste. Das ist unsozial, kommentiert MZ-Redaktionsleiter Thomas Schwarz.
02.02.2021 | Stand: 18:00 Uhr

In Deutschland hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung – auch Corona-Kritiker. Unsozial wird es jedoch, wenn man auf einige von ihren Aktionen etwa in Memmingen schaut. Inhaltlich kommt dort wenig bis nichts rüber – die Demos sind vor allem gedacht als „Beschäftigungstherapie“ für Verwaltung und Polizei. Mit teils unsinnigen Genehmigungsanträgen wie einer Disco-Demo (was aber natürlich korrekt geprüft werden muss) und Umzügen, die aus Gründen der Verkehrssicherheit von der Polizei begleitet werden, bündeln sie die Kräfte der Behörden, die diese zur Bekämpfung der Pandemie und der Kriminalität sicherlich besser einsetzen könnten.

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