Eishockey-Oberliga

ECDC Memmingen: Neuer Gegner am Dienstag nach Sieg in Garmisch

Eishockey im November 2020: Die Ränge in der Eissporthalle am Memminger Hühnerberg sind leer. Aus diesem Grund wenden sich die Indians mit einem Transparent an ihre Fans und Unterstützer.

Eishockey im November 2020: Die Ränge in der Eissporthalle am Memminger Hühnerberg sind leer. Aus diesem Grund wenden sich die Indians mit einem Transparent an ihre Fans und Unterstützer.

Bild: Siegfried Rebhan

Eishockey im November 2020: Die Ränge in der Eissporthalle am Memminger Hühnerberg sind leer. Aus diesem Grund wenden sich die Indians mit einem Transparent an ihre Fans und Unterstützer.

Bild: Siegfried Rebhan

Eishockey: Wie es die Memminger Indians geschafft haben, beim Oberliga-Spitzenteam SC Riessersee zu gewinnen. Am Dienstagabend muss der ECDC flexibel sein.
16.11.2020 | Stand: 16:52 Uhr

Zwei wichtige Punkte hat Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen aus Garmisch entführt und ist nun Sechster. Mit einem 5:4-Sieg nach Verlängerung belohnte sich das von Sergej Waßmiller trainierte Team für eine kämpferische Leistung gegen gleichwertige Gastgeber aus Oberbayern. Nachdem das Spiel am Freitag gegen Passau abgesagt worden war (die MZ berichtete), nahmen sich die Indianer für das Spiel an der Zugspitze viel vor. Unterstützung gab es unter anderem durch Debütant Mark Ledlin sowie Samir Kharboutli und Niklas Länger vom Kooperationspartner aus Augsburg.

Doch so richtig gelingen wollte zunächst nichts. Der SC Riessersee (SCR) ging folgerichtig in der siebten Minute durch Soudek in Führung. Die Antwort der Maustädter ließ aber nicht lange auf sich warten: So besorgten kurz darauf Marc Hofmann und Linus Svedlund binnen einer Minute die Führung für den ECDC. Den Schwung dieser Führung nahmen die Rot-Weißen dennoch nicht so richtig mit, wodurch der SCR kurz vor der Pause noch den Ausgleich erzielte. Routinier Uli Maurer war zur Stelle.

Schon früh werden sie kalt erwischt

Im zweiten Drittel wirkten die Indianer zwar erneut bemüht, fanden aber nicht zu ihrem Spiel. Schon früh erwischte es die Memminger Indians kalt, denn Uli Maurer schnürte mit seinem Treffer in der 24. Minute den Doppelpack. In der 35. Minute legten die Werdenfelser sogar nach und erzielten durch Kronawitter das 4:2. Dennoch zeigten die Mannen von Sergej Waßmiller Moral und Kampfgeist und markierten in der 37. Minute den Anschlusstreffer. Leon Abstreiter vollendete nach Vorarbeit von Svedlund. Im letzten Drittel probierten es die Indianer nochmals und arbeiteten sehr hart. Riessersee tauchte ein ums andere Mal ebenfalls gefährlich vor dem Indianer-Gehäuse auf, das Lukas Steinhauer erneut stark hütete. So dauerte es bis zur 56. Minute, ehe Samir Kharboutli den hart erkämpften Ausgleich schoss.

Im Alleingang ließ er SCR-Goalie Allavena keine Chance. Dadurch ging es in die Overtime, in der der ECDC das Glück auf seiner Seite hatte. Samir Kharboutli vollstreckte erneut eiskalt – und zwar fast auf die gleiche Weise wie bei seinem ersten Treffer. Damit belohnte sich das Team am Ende mit zwei wichtigen Punkten in einer schnellen und intensiven Eishockeypartie.

Kurzfristige Entscheidung

Bereits am morgigen Dienstag geht es für die Indians weiter. Nachdem der eigentlich geplante Gegner Rosenheim nicht zur Verfügung steht, wartete der ECDC am Montag bis zur Mittagszeit auf eine Neuansetzung vonseiten des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Schließlich stand fest: Die Indians müssen kurzfristig am Dienstag ab 19.30 Uhr beim EV Füssen ran. Mehrere Teams befinden sich zurzeit in Quarantäne. Deswegen muss der Verband bei der Ansetzung von Spielen improvisieren.