Eishockey

ECDC Memmingen verpflichtet Christopher Kasten aus Herne

Im Allgäu kein Unbekannter: Christopher Kasten. Der Verteidiger kommt aus Herne nach Memmingen. Er hat auch schon in Kaufbeuren gespielt.

Im Allgäu kein Unbekannter: Christopher Kasten. Der Verteidiger kommt aus Herne nach Memmingen. Er hat auch schon in Kaufbeuren gespielt.

Bild: Herner EV

Im Allgäu kein Unbekannter: Christopher Kasten. Der Verteidiger kommt aus Herne nach Memmingen. Er hat auch schon in Kaufbeuren gespielt.

Bild: Herner EV

Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen vermeldet den ersten Neuzugang  für die neue Saison. Aus Herne kommt ein Verteidiger Christopher Kasten.
13.05.2020 | Stand: 11:53 Uhr

Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen hat seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison bekannt gegeben: Christopher Kasten. Der 30 Jahre alte Verteidiger, der auch jahrelange DEL 2-Erfahrung vorweisen kann, kommt vom Herner EV (Oberliga Nord) in die Maustadt. Zur Erinnerung: Aus Herne waren auch schon Antti-Jussi Miettinen und Brad Snetsinger in die Maustadt gewechselt. Nach mehreren Abgängen präsentieren die Memminger Indians nun also ihren ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit.

Mit dem gebürtigen Berliner Christopher Kasten konnten die Rot-Weißen einen erfahrenen und starken Abwehrakteur in die Maustadt lotsen. Kasten wollte mit seiner Frau, die aus Kaufbeuren stammt, ins Allgäu zurückkehren, nachdem er 2017 bereits beim ESV Kaufbeuren (ESVK) unter Vertrag gestanden war. Zuvor war der Verteidiger, der bei den Eisbären Berlin ausgebildet wurde, lange Zeit in Bayreuth aktiv, wo er gemeinsam mit Sergej Waßmiller von der Bayernliga bis in die DEL 2 aufstieg.

Schon in Kaufbeuren gespielt

Über die Zweitliga-Stationen Kaufbeuren und Deggendorf kam der 1,86 Meter große Abwehrspieler dann nach Herne, wo er im vergangenen Jahr 32 Punkte (sechs Tore, 26 Assists) zu einer starken Saison des HEV beisteuerte.

>> Lesen Sie hier: Weshalb Brad Snetsinger den ECDC Memmingen wirklich verließ <<

Da „Kiste“ seinen Lebensmittelpunkt Richtung Süden verändern wollte, folgte vor Kurzem die Unterschrift bei den Indians, die den Defensivakteur bereits seit längerer Zeit auf dem Zettel hatten. „Wir waren schon vor der letzten Spielzeit in Gesprächen mit ihm, damals hat es aber noch nicht geklappt“, ergänzt Sven Müller. Der Sportliche Leiter der Indians, der über Kastens Wunsch, in den Süden zu ziehen, informiert war, führt weiter aus: „Christopher wird uns in der Defensive mit seinem Kampfgeist und seiner mannschaftsdienlichen Spielweise weiter verstärken. Er soll mit seiner Erfahrung eine Führungsrolle einnehmen.“

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