ECDC Memmingen

ECDC Memmingen verpflichtet Top-Stürmer

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Der 34-jährige Deutsch-Tscheche Petr Pohl wechselt vom DEL 2-Verein „Eispiraten“ Crimmitschau zu den Memminger Indians in die Eishockey-Oberliga Süd.

Bild: Alexander Grimm

Der 34-jährige Deutsch-Tscheche Petr Pohl wechselt vom DEL 2-Verein „Eispiraten“ Crimmitschau zu den Memminger Indians in die Eishockey-Oberliga Süd.

Bild: Alexander Grimm

Petr Pohl wechselt an den Memminger Hühnerberg. Der Deutsch-Tscheche war zuletzt in der DEL 2 aktiv. Welcher NHL-Klub an ihm interessiert war.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
07.06.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen hat einen DEL-erfahrenen Angreifer verpflichtet. Von den „Eispiraten“ Crimmitschau (DEL 2) wechselt mit Petr Pohl ein Stürmer mit Punktegarantie an den Hühnerberg. Der 34 Jahre alte Deutsch-Tscheche lief zuletzt, nach gut 200 Spielen in Tschechiens höchster Spielklasse und ebenso vielen Einsätzen in der DEL, zwei Jahre lang in der DEL 2 auf.

Pohl soll beim ECDC eine entscheidende Rolle spielen

Der ECDC Memmingen ist damit auf der Suche nach einem Top-Stürmer für die erste Angriffsformation fündig geworden. Mit Petr Pohl wechselt ein erfahrener Mann an den Hühnerberg, der bei den Indians eine entscheidende Rolle spielen soll. Der ehemalige tschechische Nationalstürmer gilt als schneller Außenstürmer mit guter Technik und einem platzierten Schuss. In den vergangenen beiden Spielzeiten gelangen Pohl in Dresden und Crimmitschau in 87 Partien 77 Punkte (42 Tore, 35 Assists). Ab September soll der Rechtsschütze bei den Indians für die nötigen Treffer sorgen.

2004 wurde Pohl vom NHL-Team aus Columbus gedraftet

Ausgebildet im tschechischen Vitkovice, ging es für Pohl früh nach Nordamerika. 2004 wurde der 1,81 Meter große Stürmer vom NHL-Klub aus Columbus gedraftet und verbrachte anschließend einige Jahre in deren Organisation.

Es folgte die Rückkehr nach Tschechien, wo er vier Jahre lang in der höchsten Spielklasse aktiv war, ehe es für ihn erstmals in die DEL ging. Über die Stationen Berlin, Ingolstadt, Nürnberg und Wolfsburg, wo er in knapp 240 Spielen 134 Punkte erzielte, wechselte er anschließend eine Liga tiefer und war in Dresden und Crimmitschau aktiv.

Sportlicher Leiter Müller: „Petr soll den Unterschied ausmachen“

„Petr soll ein Schlüsselspieler in unserem Angriff sein und den Unterschied ausmachen. So ein Spielertyp, wie er es ist, hat uns im letzten Jahr in vielen Situationen gefehlt. Er hat jahrelang bewiesen, dass er ein starker Scorer ist, und soll das nun auch in Memmingen zeigen“, sagt Sportlicher Leiter Sven Müller.

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