Handball-Bezirksklasse

Ein Neuanfang mit vielen Fragezeichen

Die Bezirksklassen-Mannschaft des TV Memmingen (hinten, von links): Björn Walter, Marcel Lecheler, Tobias Kurz, Bernhard Lewin und Noel Wingler. Mitte, von links: Kay Förster, Lars Huschek, Philipp Bönsch, Jeremiah Henkel, Jonas Hoch, Constantin Tudusciuc und Dirk Liess. Vorne, von links: Sebastian Schulz, Marcus Klär und Raphael Liess.

Die Bezirksklassen-Mannschaft des TV Memmingen (hinten, von links): Björn Walter, Marcel Lecheler, Tobias Kurz, Bernhard Lewin und Noel Wingler. Mitte, von links: Kay Förster, Lars Huschek, Philipp Bönsch, Jeremiah Henkel, Jonas Hoch, Constantin Tudusciuc und Dirk Liess. Vorne, von links: Sebastian Schulz, Marcus Klär und Raphael Liess.

Bild: TV Memmingen

Die Bezirksklassen-Mannschaft des TV Memmingen (hinten, von links): Björn Walter, Marcel Lecheler, Tobias Kurz, Bernhard Lewin und Noel Wingler. Mitte, von links: Kay Förster, Lars Huschek, Philipp Bönsch, Jeremiah Henkel, Jonas Hoch, Constantin Tudusciuc und Dirk Liess. Vorne, von links: Sebastian Schulz, Marcus Klär und Raphael Liess.

Bild: TV Memmingen

Die Männer des TV Memmingen starten am Sonntag als Absteiger in die neue Saison. Was sie sich vorgenommen haben.
Die Bezirksklassen-Mannschaft des TV Memmingen (hinten, von links): Björn Walter, Marcel Lecheler, Tobias Kurz, Bernhard Lewin und Noel Wingler. Mitte, von links: Kay Förster, Lars Huschek, Philipp Bönsch, Jeremiah Henkel, Jonas Hoch, Constantin Tudusciuc und Dirk Liess. Vorne, von links: Sebastian Schulz, Marcus Klär und Raphael Liess.
Von Dominik Prähofer
10.10.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Memmingen Mit einem neuen Trainer und einer neu strukturierten Mannschaft starten die abgestiegenen Handballer des TV Memmingen (TVM) am Sonntag in die neue Bezirksklassen-Saison. Ab 16 Uhr gastieren sie beim Vorjahresvierten VfL Buchloe.

Wie stark ist der TVM-Kader einzuschätzen?

Der erfahrene Mathematiker würde bei dieser Frage wohl auf eine Gleichung mit zahlreichen Unbekannten verweisen. In der Tat stellen sich einige offene Fragen: Welchen Draht findet der coronabedingt erst vor einer Woche verpflichtete neue Trainer Marc Zenses zu seinen Spielern? Mit welcher Ernsthaftigkeit betreiben die Protagonisten ihren Sport in der untersten Spielklasse des Ligensystems? Wie wird der TVM den Weggang mehrerer Leistungsträger verkraften? Wie schnell kann sich die Mannschaft an die für sie völlig unbekannte Liga anpassen? Und nicht zuletzt: Wie beeinflusst Corona das Geschehen? Beim Blick auf den (quantitativ eher dünnen) Kader – es gibt keine externen Zugänge – scheint letzten Endes eine Platzierung im mittleren Tabellenbereich realistisch zu sein.

Personeller Umbruch

Welche Ziele steckt sich der Verein selbst?

Björn Walter, zweiter Abteilungsvorsitzender des TVM, sagt dazu Folgendes: „Nach dem Abstieg und dem erneuten personellen Umbruch liegt der Fokus jetzt darauf, ein neues, schlagkräftiges Team zu formen und die Entwicklung der vereinseigenen jungen Spieler voranzutreiben, sodass der Blick mittelfristig wieder auf eine höhere Liga gerichtet werden kann.“

Nach sportlich dürren Jahren wollen die Memminger wieder aufsteigende Tendenz zeigen. In einer verhältnismäßig kleinen Zehner-Liga warten insgesamt 18 Partien auf die Maustädter. Die Topteams der Vorsaison, Mindelheim II und Waltenhofen II, dürften auch heuer zum Favoritenkreis zählen.

"Unbeschriebenes Blatt"

Wie ist Auftaktgegner Buchloe einzuschätzen?

„Für uns sind die Buchloer ein unbeschriebenes Blatt“, räumt Walter ein. Der VfL hat sein erstes Saisonspiel in eigener Halle gegen Waltenhofen II mit 18:27 verloren. In der zurückliegenden Spielzeit bewiesen die Wertachstädter mit 8:4 Punkten Heimstärke.

Am Sonntag wird der neue Memminger Coach Marc Zenses den Rot-Weißen aus privaten Gründen noch fehlen.