MM-Amendingen

Feuerwehr-Nachwuchs probt den Ernstfall

Übung Feuerwehr Amendingen, Jugendwehren, Übung 24 Stunden

Übung Feuerwehr Amendingen, Jugendwehren, Übung 24 Stunden

Bild: Hans Honold

Übung Feuerwehr Amendingen, Jugendwehren, Übung 24 Stunden

Bild: Hans Honold

Brandbekämpfung Etwa 100 Jugendliche aus zwölf Wehren nehmen an 24-Stunden-Übung teil
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Von ho
28.05.2019 | Stand: 15:19 Uhr

An einer Großübung in Amendingen haben am Wochenende etwa 100 Jugendfeuerwehrler teilgenommen. Das neue Feuerwehrhaus in Amendingen diente während der 24-Stunden-Übung als Stützpunkt. Mit dabei waren die Jugendwehren aus Pless, Fellheim, Heimertingen, Trunkelsberg, Memmingerberg, Steinheim, Eisenburg, Dickenreishausen, Volkratshofen, Buxheim, Memmingen und Amendingen. 50 Ausbilder und Betreuer unterstützten die Jugendlichen. Beginn der Übung war am Samstag um 9 Uhr und sie dauerte bis 9 Uhr am Sonntag.

Der Amendinger Kommandant Florian Roese sowie die Jugendwarte Andreas Baumberger und Jan Marten hatten die Übung mit den 12 Jugendwehren organisiert. Die Buben schliefen in der Fahrzeughalle der Wehr auf Feldbetten. Die Mädchen machten es sich nachts im Jugendraum der Feuerwache bequem. Eine Leitstelle richteten die Teilnehmer im Funkraum des Hauses ein.

Die erste Einsatzübung führte die voll motivierten Jugendlichen an die Schule in Amendingen. Die Alarmierung besagte: „Dachstuhlbrand“. Mit Schläuchen und Einsatzfahrzeugen entnahmen die Jugendlichen Wasser aus der Memminger Ach und dem Hydrantennetz und spritzten das Dach ab.

Fazit des stellvertretenden Landesjugendwarts von Bayern, Andreas Land: Das klappte für den Anfang schon prima. Mit scharfen Augen beobachteten auch der Kommandant der Buxheimer Wehr, Wolfgang Schropp, Kreisjugendwart Andreas Thiel und Stadtjugendwartin Katrin Thiel die Vorgehensweisen der jugendlichen Feuerwehrleute.

Außerdem standen auf dem Übungsplan: Hochwassereinsätze in Steinheim und Pless, ein Scheiterhaufenbrand in Dickenreishausen, eine Schaumübung am Klärwerk in Heimertingen, eine Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall und eine Vorführung, wie Feuerwehrleute im Ernstfall Autos zerschneiden. Die Jugendlichen übten außerdem den Umgang mit Feuerlöschern.

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Memmingens zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh sagte zur Begrüßung: „Ich freue mich riesig, dass so viele Jugendliche bereit sind, diese Übung mitzumachen. Stadtbrandrat Raphael Niggl und Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel zeigten sich beeindruckt von der Motivation, mit der der Feuerwehrnachwuchs an den Übungen mitmachte.

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