Wirtschaft

Firma Joma baut zwei neue Hallen in Holzgünz

Auf diesem Gelände erweitern die Joma Dämmstoffwerke ihre Lager und Produktionsflächen in Holzgünz für 3,3 Millionen Euro.

Auf diesem Gelände erweitern die Joma Dämmstoffwerke ihre Lager und Produktionsflächen in Holzgünz für 3,3 Millionen Euro.

Bild: Joma

Auf diesem Gelände erweitern die Joma Dämmstoffwerke ihre Lager und Produktionsflächen in Holzgünz für 3,3 Millionen Euro.

Bild: Joma

Die Dämmstoffwerke Joma investieren 3,3 Millionen Euro in Holzgünz im Unterallgäu: Die Produktions- und Lagerflächen wachsen um 6200 Quadratmeter.
05.05.2022 | Stand: 12:51 Uhr

Die Joma Dämmstoffwerke investieren kräftig in die Zukunft: Der Anbieter von Dämmstoffen mit Sitz in Holzgünz baut derzeit zwei neue Hallen und erweitert somit seine Produktions- und Lagerflächen um 6200 Quadratmeter. Die Hallendächer werden komplett mit einer Photovoltaik-Anlage belegt. Den Zuschlag für die schlüsselfertige Erweiterung mit Betonfertigteilelementen hat das Bauunternehmen Kutter in Memmingen erhalten. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 3,3 Millionen Euro.

„Wir haben den Auftrag ganz bewusst an ein angesehenes Unternehmen wie Kutter in Memmingen vergeben, denn wir möchten die Wertschöpfung im Allgäu halten und damit auch den regionalen Zusammenhalt fördern“, sagt Roland Mang, der als geschäftsführender Gesellschafter die Joma Dämmstoffwerke gemeinsam mit seinem Neffen Matthias Mang und Maximilian Lang (beide Geschäftsführer) leitet.

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Mit der größeren der beiden neuen Hallen – mit einer Fläche von 3500 Quadratmeter – verdoppelt Joma sein so genanntes Blocklager. Dort werden Blockelemente aus dem Dämmstoff EPS zwischengelagert, damit sie dann je nach Auftragseingang nur konfektioniert werden müssen. „Dadurch werden wir noch flexibler in der Lieferung und außerdem können wir Rohstoffengpässe besser ausgleichen oder ganz vermeiden“, so Geschäftsführer Matthias Mang, der damit auch auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr reagiert. Hier waren im Zuge der hohen Nachfrage von Kunden die Joma-Lager teilweise wie leergefegt. „Aufgrund der Rohstoffknappheit konnten wir teilweise nicht so schnell nachproduzieren, wie wir es uns gewünscht hätten“, erklärt Mang. In der zweiten Halle mit einer Fläche von 2700 Quadratmeter wird Joma neben Rohstoffen auch Fertigware lagern und Produkte fertigen.

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Joma will neue Flächen in Holzgünz strom- und energieautark betreiben

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Dem Familienunternehmen war es wichtig, die neuen Flächen möglichst strom- und energieautark betreiben zu können. „Das ist ein ganz wesentlicher Bestandteil für unsere nachhaltige Zukunftsplanung. Schließlich sind die beiden neuen Hallen auch eine Investition für die nachfolgenden Generationen. Wir haben jetzt alle Hallendächer in Holzgünz mit Photovoltaik-Anlagen belegt und sind damit weitestgehend autark, denn wir produzieren insgesamt mehr Strom als wir für unsere Verwaltung und die Produktion benötigen“, sagt Maximilian Lang.

Die Joma Dämmstoffwerke sind nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter von Dämmstoffmaterialien für nachhaltiges und energiesparendes Bauen. Produkte sind Dämmplatten und Stoffe zur Dämmung von Fassaden, Wärmedämmung aus EPS und Akustikdämmung. Die GmbH wurde 1956 gegründet, sie zählt zur mittelständischen Mang-Firmengruppe, der auch die Joma Dämmstoffwerk Cretzschwitz GmbH mit Sitz in Gera-Cretzschwitz (Thüringen) und die Josef Mang Bauunternehmung GmbH, Holzgünz, angehören. Insgesamt sind 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unternehmen der Mang-Gruppe tätig.