Rettung

Früh übt sich, wer ein Feuerwehrmann werden will

WS Feuerwehrmann

Bereits mit drei Jahren weiß „Feuerwehrmann Timo“ (rechts) mit dem „Strahlrohr“ Wasser auf „Brandobjekte“ zu spritzen. Das kühlende Nass schickt der Enkel zum schützenden Regenschirm von Cornelia Gromer.

Bild: Josef Diebolder

Bereits mit drei Jahren weiß „Feuerwehrmann Timo“ (rechts) mit dem „Strahlrohr“ Wasser auf „Brandobjekte“ zu spritzen. Das kühlende Nass schickt der Enkel zum schützenden Regenschirm von Cornelia Gromer.

Bild: Josef Diebolder

Dreijähriger Timo aus Wolfertschwenden „löscht“ schon jetzt mit Leidenschaft. Erlebnisweg in Landsberg für Kinder geschaffen.
03.09.2021 | Stand: 12:15 Uhr

Regentropfen bis hin zu Überschwemmungen gibt es in diesem Jahr genügend. Für den „angehenden Feuerwehrmann Timo“ ist Wasser nicht nur zum Spielen da, sondern auch zum Löschen. Sein Vater Andreas ist bei der freiwilligen Feuerwehr Wolfertschwenden und auch seine beiden Onkel Thomas (Ottobeuren) und Markus (Oberkammlach) sind bei den freiwilligen Helfern engagiert. Onkel Markus ist sogar in der Berufsfeuerwehr.

Dass hier viel Leidenschaft für den Dreijährigen mitspielt, liegt auf der Hand. Sein neues Löschgerät bekam Cornelia Gromer von ihrem Enkel zu spüren. Immer wieder musste der Wassertank gefüllt werden, damit er mit Muskelkraft sein „Strahlrohr“ einsetzen konnte.

Ortskenntnis der Feuerwehren ist extrem wichtig

Freiwillige Feuerwehren sind auf den Dörfern maßgeblich. Sie kennen sich überall aus – egal, ob es um Hydranten, Straßen oder Örtlichkeiten geht. Erst mit ihrer Hilfe lassen sich Schäden durch Feuer, Wasser oder auch im Verkehr eingrenzen. So mussten die Freiwilligen in Wolfertschwenden im vergangenen Jahr Tiere aus einem brennenden Stall retten und die benachbarten Gebäude vor den Flammen schützen.

So kommt man zum Erlebnisweg in Landsberg

Eigens für Kinder hat die Feuerwehr Landsberg einen Erlebnisweg geschaffen. So lernen die Kinder, wie ein Notruf geht, welche Maschinen und Geräte eine Feuerwehr hat. Von Juli bis Oktober kann der Weg besichtigt werden. Unter www.feuerwehr-landsberg.de wird der Weg beschrieben. Er beginnt in der Saarburgstraße 2, führt über den Zehnerweg bis zum „Feuerwehrspielplatz“ in der Geschwister-Scholl-Straße. Die zwei Kilometer lange Strecke ist barrierefrei.

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Timo jedenfalls hat bereits ein Buch, in dem die Feuerwehr richtige Einsätze zeigt. Ein Audiostift spricht dazu und bringt auch die Signaltöne zu Gehör. Immer wieder „übt“ der Junge aus Wolfertschwenden hier für seine Zukunft als Feuerwehrmann zu: „retten, löschen, bergen und schützen“.