Nach dem WM-Aus

Fußball: Die Enttäuschung ist groß

Nach dem Ausscheiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: enttäuschte deutsche Nationalspieler, für die der 4:2-Sieg gegen Costa Rica keine Bedeutung mehr hatte.

Nach dem Ausscheiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: enttäuschte deutsche Nationalspieler, für die der 4:2-Sieg gegen Costa Rica keine Bedeutung mehr hatte.

Bild: Martin Meissner/AP/dpa

Nach dem Ausscheiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: enttäuschte deutsche Nationalspieler, für die der 4:2-Sieg gegen Costa Rica keine Bedeutung mehr hatte.

Bild: Martin Meissner/AP/dpa

Was Roman Reinelt, der WM-Experte unserer Memminger Redaktion, zum Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sagt.
02.12.2022 | Stand: 17:21 Uhr

Der 19-jährige Buxheimer Roman Reinelt, der derzeit für den FC Bayern München II in der Fußball-Regionalliga spielt, begleitet und analysiert für unsere Redaktion die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Nun auch das Aus für die deutsche Nationalmannschaft.

Reinelt sagt: „Erst mal ist das Ausscheiden aus dem Turnier eine riesengroße Enttäuschung. Fakt ist aber, dass das Spiel gegen Costa Rica gewonnen wurde und wir somit unsere Hausaufgaben am letzten Gruppenspieltag gemacht haben.“

So verrückt ist der Fußball

Vor dem Spiel sei klar gewesen, dass man parallel das Spiel Spanien gegen Japan würde im Auge behalten müssen, da man ja auf Schützenhilfe Spaniens hoffen musste. Am Ende hätten ein Unentschieden der Spanier und ein Zwei-Tore-Vorsprung der DFB-Elf zum Einzug ins Achtelfinale gereicht. Reinelt: „Wahrscheinlich hat keiner mit einer Pleite der Spanier gerechnet. Aber so verrückt, wie der Fußball ist, ist es tatsächlich so gekommen.“ Natürlich sei es unvorteilhaft, von anderen Mannschaften abhängig zu sein.

Knackpunkt war das Spiel gegen Japan

„Die Schuld aber jetzt woanders zu suchen, wäre auf jeden Fall der falsche Ansatz“, meint der Innenverteidiger vom FC Bayern München II. Das erste Spiel gegen Japan war seiner Ansicht nach der Knackpunkt. „Mit einer Niederlage ins Turnier zu starten, ist denkbar schlecht.“ Darauf folgte ein Remis gegen Spanien, „welches ein gutes Spiel der deutschen Mannschaft war“. Reinelt fasst zusammen: „Am Ende war meiner Meinung nach in allen drei Gruppenspielen die Effizienz vor dem Tor ein entscheidender Punkt fürs Nicht-Weiterkommen.“

Roman Reinelt bleibt am Ball – auch ohne DFB-Elf

Roman Reinelt bleibt trotz des Ausscheidens der DFB-Elf am Ball: Er wird in den nächsten Tagen die Achtelfinals beobachten und danach bewerten – kombiniert mit einer Prognose fürs Viertelfinale.