Memmingen

Gesuchter liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei und landet im Kellmünzer See

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein 31-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen geliefert. Die endete für den Mann im Kellmünzer See.

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein 31-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen geliefert. Die endete für den Mann im Kellmünzer See.

Bild: Sabrina Schatz (Symbolbild)

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein 31-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen geliefert. Die endete für den Mann im Kellmünzer See.

Bild: Sabrina Schatz (Symbolbild)

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein 31-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen geliefert. Die endete für den Mann im Kellmünzer See.
Von Allgäuer Zeitung
01.01.2021 | Stand: 17:26 Uhr

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein 31-Jähriger am Dienstag, 29. Dezember, eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen geliefert. Der 31-Jährige, der per Haftbefehl gesucht wurde, war in Schwabmünchen mit einem Wagen vor der Polizei geflüchtet. Die Beamten lösten eine Fahdung nach dem Mann und seinem Wagen, einen blauen Audi A3, aus.

Gegen 14:30 Uhr fiel dann einer Streifenbesatzung der Polizei Memmingen der gesuchte Pkw in der Europastraße in Memmingen auf.

Auf der Flucht von mehreren Streifenwagen verfolgt

Als der Fahrer die Streife bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug laut Polizei auf rund 160 Stundenkilometer und fuhr von der Donaustraße über Steinheim, Heimertingen, Fellheim und Pleß nach Kellmünz. Er wurde dabei von mehreren Streifenbesatzungen verfolgt. In sämtlichen Kreisverkehren sei der Mann links eingefahren und habe dadurch immer wieder andere Autofahrer gefährdet, so das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West.

In Kellmünz fuhr der Mann dann über Wiesen auf einem Radweg weiter und setzte seinen Pkw letztlich auf einem großen Stein im Bereich des Kellmünzer Sees auf. Anschließend flüchtete er zu Fuß und sprang in den See.

Einen Führerschein hatte der Mann auch nicht

Eine Streifenbesatzung konnte den komplett durchnässten Mann dann widerstandslos festnehmen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Memmingen gebracht, sein Wagen abtransportiert.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann neben dem gegen ihn bestehenden Haftbefehl auch keinen gültigen Führerschein hatte. Immerhin: Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Der 31-Jährige muss sich nun wegen einer Reihe von Delikten verantworten. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Memmingen Autofahrer, die durch den Mann in seinem blauen Audi A3 mit Augsburger Kennzeichen gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 08331-100-0 zu melden.

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