Blasmusik

Herbstwindorchester unternimmt stimmungsvolle musikalische Reise

KU Herbstwind

Aus allen Bezirken des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes kommen die bereits etwas älteren Musiker und Musikerinnen des Projektorchesters „Herbstwind“.

Bild: Hans Honold

Aus allen Bezirken des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes kommen die bereits etwas älteren Musiker und Musikerinnen des Projektorchesters „Herbstwind“.

Bild: Hans Honold

Das Projektorchester des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes begeistert sein Publikum in der Festhalle Memmingerberg. Große Spielfreude nach fast Corona-Zwangspause.
05.10.2021 | Stand: 16:55 Uhr

Großen Anklang fand das Konzert des Herbstwindorchesters des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM) bei den zahlreich erschienenen Blasmusikfreunden in der Festhalle in Memmingerberg. ASM-Bundesdirigent Thomas Hartmann hatte die Musikkameraden in viereinhalb Stunden intensiver Probenarbeit bestens auf diesen Auftritt vorbereitet. Die Musiker dankten es ihm und dem begeisterten Publikum mit einem gelungenen Auftritt, in dem der Dirigent seine 52 älteren Musiker und Musikerinnen aus den 17 ASM-Bezirken nicht überforderte und ihnen Gelegenheit gab, ihr vorhandenes Können unter Beweis zu stellen.

Hartmann bewunderte den Einsatz seiner Musiker, bewiesen doch alle nach gut zweijähriger Zwangspause glänzende Spiellaune und ließen die gute Stimmung auch auf das Konzertpublikum in Memmingerberg überspringen. Andreas Gschwind führte sachkundig durch das Programm.

Start mit kraftvollem Marsch

Die Kapelle startete mit dem kraftvollen Marsch „Mit Energie und Kraft“ in den Nachmittag. Er kam schmissig, exakt und mit einem feinen Piano durch das Saxophonregister zum Vortrag. Dann nahm das Orchester sein Publikum mit auf eine Reise ins New York der 1950er Jahre: die „West-Side-Story“ stand auf dem Programm. Feiner Sound wechselte mit vollem Volumen – das weltbekannte Musical von Leonhard Bernstein zog die Zuhörerinnen und Zuhörer in den Bann und sie geizten nicht mit Beifall für „Somewhere“, „I feel Pretty“, „Tonight“, „America“ und „Maria“.

Mit dem „Festtag in der Toskana“ ließ das Orchester seiner Spielfreude weiter freien Lauf. Spritzige Trompeten gaben dem Stück eine feierliche Note und die Zuhörer erleben die prunkvollen Erntefeste in der italienischen Region musikalisch. Mit der ausdrucksstarken Polka „Netolicka-Polka“ klang der erste Konzertteil aus.

Mit Pauken und Trompeten eröffnete das Herbstwind-Orchester den zweiten Teil seiner Konzertreise, die nun nach Spanien führte. Im zehnminütigen „Castles in Spain“ beschrieben die Musiker bekannte Städte im Stile spanischer Musikrichtungen: mit einem Pasodoble, einer Beguine und einem spanischen Walzer, in dem auch Kastagnetten zu hören waren.

Mambo-Feeling mit "Patricia"

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Eintauchen ins Mambo-Feeling hieß es bei „Patricia“. Bei der wunderbaren, harmonischen Musik wirkten die Instrumente mühelos ineinander, exakt und fein intoniert. Zu Gehör kamen auch die „Evergreen Sterne“, mit denen das Orchester unvergessene Hits wie „Eine Reise ins Glück“, „Moonlight and Roses“ oder „Wochenend und Sonnenschein“ zu Gehör brachte – garniert mit einem satten Saxophon-Sound.

Mit dem stimmungsvollen „Song of Freedom“ beendete das Herbstwind-Orchester“ seinen bunten Melodienreigen, der hörbar begeisterte und mit viel Applaus bedacht wurde. Eine Zugabe wurde mit dem Marsch „Saluto Amigo“ gerne gewährt. Rupert Reitberger bedankte sich bei den Organisatoren und Bürgermeister Alwin Lichtensteiger für die freundliche Aufnahme in Memmingerberg. ASM-Vizepräsidentin Centa Theobald war sichtlich erfreut über das gelungene Konzert.