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Ausstellung

In der Buxheimer Kartause zeigt der Tod seine vielen Gesichter

Bei der aktuellen Ausstellung in der Buxheimer Kartause intensivieren sich der Kreuzgang – ein Ort des Hinüberschreitens – und der Totentanz-Zyklus von Dr. Angela Eberhard wechselseitig in ihrer Wirkung.

Bei der aktuellen Ausstellung in der Buxheimer Kartause intensivieren sich der Kreuzgang – ein Ort des Hinüberschreitens – und der Totentanz-Zyklus von Dr. Angela Eberhard wechselseitig in ihrer Wirkung.

Bild: Markus Noichl

Bei der aktuellen Ausstellung in der Buxheimer Kartause intensivieren sich der Kreuzgang – ein Ort des Hinüberschreitens – und der Totentanz-Zyklus von Dr. Angela Eberhard wechselseitig in ihrer Wirkung.

Bild: Markus Noichl

In 15 Keramik-Plastiken hat Dr. Angela Eberhard dem Tod Gestalt verliehen. Warum die Künstlerin zu diesem Thema einen besonders intensiven Zugang hat.

Bei der aktuellen Ausstellung in der Buxheimer Kartause intensivieren sich der Kreuzgang – ein Ort des Hinüberschreitens – und der Totentanz-Zyklus von Dr. Angela Eberhard wechselseitig in ihrer Wirkung.
Von Markus Noichl
14.09.2020 | Stand: 18:00 Uhr

Der Kreuzgang der Kartause in Buxheim ist ein Ort, nicht von dieser Welt. Das „Hinüberschreiten“ wird hier architektonisch ausgedrückt. Umso stimmiger wirkt hier der Totentanz-Zyklus von Dr. Angela Eberhard. In 15 Keramik-Plastiken hat sie das archaische Thema für die Gegenwart ausgedrückt. Zu verschiedenen Gestalten kommt der Tod als Gerippe, passend verkleidet und an den Satz des Dichters Rainer Maria Rilke „O Herr, gib jedem seinen eignen Tod“ erinnernd: vollbusig zum eifrig telefonierenden Manager („Die Tödin“), unter dem Kleid herausspitzelnd zur Schönen („Versteckter Tod“).

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