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Streit um Jagdpachten

Jäger schießen gegen Stadtverwaltung in Memmingen

Ortstermin Verbiss bei Adelsried

Die Forstverwaltung Memmingen strebt einen Waldumbau an. Da die Ausgaben unter anderem für neue Pflanzen, Wildschutzzäune und Verbissschutz um ein Vielfaches höher seien als die Pachteinnahmen, sollen die Pachtverträge für die sieben Wälder, die im Besitz der Stadt oder einer ihrer Stiftungen sind, nach und nach auslaufen. Dagegen wollen sich die betroffenen Jagdpächter wehren.

Bild: Marcus Merk (Symbolfoto)

Die Forstverwaltung Memmingen strebt einen Waldumbau an. Da die Ausgaben unter anderem für neue Pflanzen, Wildschutzzäune und Verbissschutz um ein Vielfaches höher seien als die Pachteinnahmen, sollen die Pachtverträge für die sieben Wälder, die im Besitz der Stadt oder einer ihrer Stiftungen sind, nach und nach auslaufen. Dagegen wollen sich die betroffenen Jagdpächter wehren.

Bild: Marcus Merk (Symbolfoto)

Jagdpächter wehren sich gegen Darstellung, dass Verbissschäden in Wäldern zu hoch sind. Warum sie eine geplante Änderung des Jagdmanagements kritisch sehen.
06.10.2021 | Stand: 05:45 Uhr

Der Plan der Memminger Stadtverwaltung, ihr Jagdmanagement für die städtischen Wälder neu zu gestalten, stößt bei Jagdpächtern auf Widerstand. Wie berichtet, will die Stadt ihre sieben Jagdreviere künftig selbst bewirtschaften, um so mehr Einfluss auf die Jagdausübung nehmen und die natürliche Verjüngung der Wälder besser vorantreiben zu können (siehe Infokasten). Ein Ziel ist es, den Wildverbiss durch die Erhöhung des Abschusses von Rehwild zu reduzieren. Die Pachtverträge für die einzelnen Jagdreviere sollen deshalb auslaufen.

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