Erzieherinnen ohne Maske

Keine Maskenpflicht mehr in Unterallgäuer Kitas und Kindergärten

Wegen der erhöhten Infektionszahlen mit dem Coronavirus im Unterallgäu hat das Landratsamt die Warnstufe Gelb und damit eine Maskenpflicht für Erzieher in Kindertagesstätten angeordnet. Diese Maßnahmen wurden nun zurückgenommen.

Wegen der erhöhten Infektionszahlen mit dem Coronavirus im Unterallgäu hat das Landratsamt die Warnstufe Gelb und damit eine Maskenpflicht für Erzieher in Kindertagesstätten angeordnet. Diese Maßnahmen wurden nun zurückgenommen.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

Wegen der erhöhten Infektionszahlen mit dem Coronavirus im Unterallgäu hat das Landratsamt die Warnstufe Gelb und damit eine Maskenpflicht für Erzieher in Kindertagesstätten angeordnet. Diese Maßnahmen wurden nun zurückgenommen.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

Unterallgäuer Erzieherinnen und Erzieher müssen nun doch keinen Mund-Nase-Schutz tragen. Andere Maßnahmen werden jedoch dringend empfohlen.

15.09.2020 | Stand: 16:40 Uhr

Beschäftigte in den Unterallgäuer Kindertagesstätten müssen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Das Landratsamt hat die am Montag ausgerufenen Maßnahmen teilweise aufgehoben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Behörde empfiehlt jedoch weiterhin eindringlich, dort, wo dies organisatorisch möglich ist, feste Gruppen zu bilden. Dies gelte für Kindertageseinrichtungen und Schulen gleichermaßen, und zwar in allen Bereichen, also auch bei Teamsitzungen und Elternabenden.

Warnstufe Gelb des Rahmenhygieneplans zurückgezogen

Weil der Landkreis den Corona-Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen in sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner am Wochenende überschritten hatte, hat das Gesundheitsamt zunächst sicherheitshalber Stufe zwei des sogenannten Rahmenhygieneplans des Bayerischen Sozialministeriums angeordnet. Dies entspricht Warnstufe Gelb - wie bei einem Ampelsystem. So werden automatisch Maßnahmen ausgelöst, wie eine Mundschutzpflicht für Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen.

Corona-Ausbrüche lokal eingrenzbar

„Inzwischen haben wir die Situation nochmals genauer betrachtet“, sagt Landrat Alex Eder. Dies habe zu einer neuen Bewertung geführt. Das Ausbruchsgeschehen sei klar lokal eingrenzbar, insbesondere auf eine Senioreneinrichtung im westlichen Landkreis. „Wir nehmen die Auslösung der Stufe zwei daher vorerst zurück“, so Eder.

Das Gesundheitsamt behalte das Geschehen jedoch genau im Auge, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Sollte es erforderlich sein, wolle man individuell und bedarfsangepasst reagieren - unabhängig vom Erreichen eines rein rechnerischen Werts, so Eder.

(Eine Übersicht der Corona-Fälle im Allgäu (Stand: 15. September) finden Sie hier.)