Unterallgäu

Kreis fördert Angebote für Familien und Ehrenamtliche

Geldsegen Unterallgäuer Kreisausschuss vergibt auch heuer wieder Zuschüsse an verschiedene Einrichtungen
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Von mz
22.09.2019 | Stand: 15:45 Uhr

Der Landkreis Unterallgäu unterstützt auch heuer wieder Angebote für Familien, Ehrenamtliche und Suchtkranke. Der Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags vergab in seiner jüngsten Sitzung verschiedene Zuschüsse, die Kreiskämmerer Sebastian Seefried zuvor erläutert hatte.

DieFreiwilligenagentur Schaffenslust erhält im kommenden Jahr 30 000 Euro. 2021 und 2022 bekommt die Agentur 40 000 Euro. Schaffenslust hatte aufgrund zusätzlicher Aufgaben, neuer Projekte und wegfallender Förderungen um eine Erhöhung des Zuschusses gebeten. Bisher unterstützte der Kreis die Einrichtung mit 25 000 Euro. Sie wirbt seit 2005 für das Ehrenamt und initiiert entsprechende Projekte. Seitdem wurden 3915 Bürger für das Ehrenamt gewonnen, wie Leiterin Isabel Mang in der Sitzung berichtete.

DieArbeiterwohlfahrt (Awo) bekommt als Träger der Psychosozialen Beratungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke in Mindelheim und Memmingen einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro jährlich. Bislang unterstützte der Landkreis di Organisation mit 6600 Euro. Die Awo hatte eine Erhöhung beantragt, da die Beratungsstelle in Mindelheim nun selbstständig und in neue Räumlichkeiten mit einer höheren Miete gezogen ist.

Auch diePsychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragender Diözese Augsburg erhält heuer einen höheren Zuschuss: Zur Abfederung von Fehlbeträgen erhöhte der Kreis die Förderung von 7000 auf 7500 Euro. Die Einrichtung berät in Memmingen und Mindelheim bei allen Fragen rund um Konflikte in der Partnerschaft, bei Trennung oder Scheidung. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Diakonischen Werks Memmingen fördert der Landkreis heuer wieder mit 2400 Euro.

Der Zuschuss für dasFamilienpflegewerk Unterallgäu-Memmingenbeträgt auch dieses Jahr wieder 18 000 Euro. Der Verein hilft Familien in Notlagen, in denen die Kinder nicht betreut und die Arbeiten im Haushalt nicht erledigt werden können. Ähnliche Hilfe leisten die Katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfer. Diese bezuschusst der Kreis mit 4400 Euro.

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