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Landwirtschaftsschule Mindelheim

Drohendes Schul-Aus: So soll es für Unterallgäuer Junglandwirte weitergehen

„Der Unterricht an der Landwirtschaftsschule ist geprägt vom Austausch und den Rückmeldungen der jungen Leute, die voll in der Praxis drinstecken“, sagt BBV-Geschäftsführer Helmut Mader. Dies könne der Unterricht zuhause nicht bieten.

„Der Unterricht an der Landwirtschaftsschule ist geprägt vom Austausch und den Rückmeldungen der jungen Leute, die voll in der Praxis drinstecken“, sagt BBV-Geschäftsführer Helmut Mader. Dies könne der Unterricht zuhause nicht bieten.

Bild: Oliver Wolff (Archiv)

„Der Unterricht an der Landwirtschaftsschule ist geprägt vom Austausch und den Rückmeldungen der jungen Leute, die voll in der Praxis drinstecken“, sagt BBV-Geschäftsführer Helmut Mader. Dies könne der Unterricht zuhause nicht bieten.

Bild: Oliver Wolff (Archiv)

Nach der Schließung der Schule sollen Junglandwirte bei hiesigen Behörden hospitieren. Wie der Bauernverband aber zugleich weiter für den Erhalt kämpfen will.
01.12.2020 | Stand: 20:08 Uhr

„Wir versuchen jetzt, aus der Misere das Beste zu machen“: Das sagt Helmut Mader, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands (BBV) im Unterallgäu, zum geplanten Aus der Landwirtschaftsschule Mindelheim im Jahr 2022. Nun gibt es eine Idee dafür, wie es danach weitergehen könnte. Zumindest einzelne Tage sollen die Schüler und Schülerinnen bei hiesigen Behörden und Verbänden verbringen, lautet ein Vorschlag von Fachleuten aus dem Unterallgäu. Das soll den jungen Leuten nicht nur Einblick in deren Arbeit verschaffen, sondern auch Kontakte zu den Stellen knüpfen, die später für sie zuständig sind. Gleichzeitig will der BBV – zumindest vorerst – die Flinte noch nicht ins Korn werfen und weiter für den Erhalt der Schule kämpfen.

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