Memmingen

Lastwagen dürfen weiter durch Steinheim fahren

MM Steinheim

MM Steinheim

Bild: Anna Reinwand

MM Steinheim

Bild: Anna Reinwand

Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen dürfen weiterhin durch Steinheim rollen. Den Antrag der Freien Wähler-Fraktion im Stadtrat auf eine Durchfahrtsbeschränkung im Ortsbereich von Steinheim lehnte der Memminger Verkehrsbeirat bei seiner jüngsten Sitzung ab. Grünes Licht gab es dagegen für neue Tempo-30-Zonen in Wohngebieten. Das Arbeitsgremium, das aus Vertretern des Straßenverkehrsamts, des Tiefbauamts, des Stadtplanungsamts, der Polizei und des Stadtrats besteht, berät unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Regelungen rund um den Straßenverkehr.

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Von mz
10.12.2019 | Stand: 17:19 Uhr

Birgit Haldenmayr, Leiterin des Straßenverkehrsamts, gab einen Überblick über beschlossene und zwischenzeitlich umgesetzte Maßnahmen: So dürfen in den Einbahnstraßen Vordere und Hintere Gerbergasse Fahrradfahrer mittlerweile auch in Gegenrichtung fahren. Die Tempo-30-Zone rund um die Hopfenstraße und das streckenbezogene, zeitlich befristete Tempo 30 am St. Josefs Kirchplatz wurden ebenso umgesetzt wie der signalisierte Grünpfeil für Rechtsabbieger aus der Rudolf-Diesel-Straße in die Dr. Karl Lenz Straße. Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer soll eine neue Querungshilfe in der Dr.-Karl-Lenz-Straße östlich der Einmündung Eichenstraße und Dr.-Lauter-Straße bringen.

Das Gremium befürwortete einstimmig Anträge auf Einführung von Tempo-30-Zonen in der Othmundstraße und im Siechenreuteweg sowie deren näherer Umgebung. „Da es sich um Wohngebiete handelt, keine Vorfahrtsstraßen betroffen sind, dort kein Linienbusverkehr herrscht und bereits die Vorfahrtsregel rechts vor links gilt, können hier ohne Weiteres Tempo-30-Zonen eingerichtet werden“, erläuterte Haldenmayr. Anders stellte sich die Sachlage beim Antrag der Freien Wähler auf eine Durchfahrtsbeschränkung für Lkw über 3,5 Tonnen im Ortsbereich von Steinheim dar. Ihm wurde nicht stattgegeben, da es sich bei der Heimertinger Straße und der Egelseer Straße um Staatsstraßen handle und die vorgeschlagene Beschränkung rechtlich nicht zulässig wäre.

Zuletzt wurden die Unfallentwicklung bei der Unterführung in der Augsburger Straße und das Thema Geisterradler beleuchtet. In beiden Fällen meldete die Polizei einen leichten Rückgang, was auf die auf den Mittelstreifen geklebten, reflektierenden Katzenaugen und die Warnschilder „Geisterradler gefährden“ zurückgeführt wird.