Corona

Memminger und Unterallgäuer warten auf den Impfbus

Ende Januar stellten die Malteser ihren Impfbus in Memmingen vor. Wann er zum Einsatz kommt, steht aber noch nicht fest.

Ende Januar stellten die Malteser ihren Impfbus in Memmingen vor. Wann er zum Einsatz kommt, steht aber noch nicht fest.

Bild: Thomas Schwarz (Archiv)

Ende Januar stellten die Malteser ihren Impfbus in Memmingen vor. Wann er zum Einsatz kommt, steht aber noch nicht fest.

Bild: Thomas Schwarz (Archiv)

Fahrzeug der Malteser wird derzeit ausgerüstet und Routen erstellt, um näher zu den Impfwilligen zu kommen. Warum es noch keinen Termin für den Start gibt.
19.03.2021 | Stand: 10:46 Uhr

Impfungen gelten als wesentlicher Schlüssel bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Helfen soll auch ein Impfbus der Malteser. Er wurde Ende Januar offiziell vorgestellt. Nach Informationen der Memminger Zeitung wird er derzeit entsprechend ausgerüstet. Touren werden mit der Stadtverwaltung Memmingen und dem Landkreis Unterallgäu abgestimmt. Gerade im Umland werden Haltepunkte gesucht, an denen es auch Räume gibt, in denen die Impfwilligen auch im Winter gut warten können und WCs zur Verfügung stehen. Start könnte demnach noch im März sein. Die Stadt Memmingen hält sich jedoch noch bedeckt. „Die Vorbereitungen zum Start des Impfbusses der Impfzentren Memmingen und Unterallgäu laufen derzeit. Beispielsweise wurde die notwendige Hardware eingebaut. Wann der Betrieb des Impfbusses genau startet, steht noch nicht fest“, sagt Pressesprecherin Alexandra Wehr. In erster Linie hänge der Start von einer ausreichenden Verfügbarkeit an Impfstoff ab. „Der Betrieb des Impfbusses hängt nicht mit dem Start von Impfungen in Hausarztpraxen zusammen, das wird parallel organisiert“, fügt sie hinzu.

Weiteres Personal wird gesucht

Derweil würden bereits Lehrer und Kita-Mitarbeiter geimpft. Sie würden im Rahmen der Priorisierung durch das BayIMCO automatisch eingeladen und dann im Impfzentrum Memmingen geimpft, so die Stadt. Es seien bereits „zahlreiche“ Grundschullehrer und Kita-Mitarbeiter geimpft worden. Stichproben der Memminger Zeitung ergaben, dass es zumindest an einigen Grundschulen kaum beziehungsweise gar keine Impfungen gab. Insgesamt hätten sich laut Stadtverwaltung derzeit rund 18000 Impfwillige aus allen Priorisierungsgruppen für den Zuständigkeitsbereich des Impfzentrums Memmingen registriert.

Nach Information der MZ sind die Malteser als Betreiber der Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen weiter auf Personalsuche. Um bei voller Impfstoffverfügbarkeit schnell voranzukommen, sollen allein für Memmingen rund 60 zusätzliche Kräfte benötigt werden. Zum aktuellen Stand sagt die Stadt: „Wir konkurrieren hier mit anderen Impfzentren. Gesucht ist medizinisches Fachpersonal.“