Charity

Memminger Zorn-Stiftung schüttet in 20 Jahren 1,2 Millionen Euro aus

Jubiläum: 20 Jahre Zorn-Stiftung

Seit zwanzig Jahren wird mit den Geldern der Familien-Stiftung Zorn Gutes in der Stadt Memmingen und im näheren Umkreis bewirkt. Das wurde jetzt von der Stadt gewürdigt. Unser Bild zeigt nach der Feierstunde im Rathaus (von links). Oberbürgermeister Manfred Schilder, Referatsleiter und Stiftungsvorstand Jörg Haldenmayr, Isolde und Bernd Walther, Klaus-Dieter und Ingrid Walther neben den Bürgermeistern Margareta Böckh und Dr. Hans-Martin Steiger.

Bild: Dunja Schütterle

Seit zwanzig Jahren wird mit den Geldern der Familien-Stiftung Zorn Gutes in der Stadt Memmingen und im näheren Umkreis bewirkt. Das wurde jetzt von der Stadt gewürdigt. Unser Bild zeigt nach der Feierstunde im Rathaus (von links). Oberbürgermeister Manfred Schilder, Referatsleiter und Stiftungsvorstand Jörg Haldenmayr, Isolde und Bernd Walther, Klaus-Dieter und Ingrid Walther neben den Bürgermeistern Margareta Böckh und Dr. Hans-Martin Steiger.

Bild: Dunja Schütterle

Stadt Memmingen würdigt diesen Beitrag der Familien-Stiftung Zorn für die Gesellschaft in einer Feierstunde im Rathaus. Wo das Geld hingeflossen ist.
22.10.2021 | Stand: 11:49 Uhr

In einer Feierstunde im Memminger Rathaus wurde jetzt das Wirken der Familien-Stiftung Zorn gewürdigt. Geanu dort hat Christa Schneider, geborene Zorn, diese Stiftung im Oktober 2001 gegründet. Seit zwanzig Jahren unterstützt diese nunmehr gemeinnützige Einrichtungen und Projekte in der Region. In den zwanzig Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung 1,2 Millionen Euro ausgeschüttet.

Zu den begünstigten Einrichtungen zählen in Memmingen Projekte des Diakonischen Werks, des Hospizvereins, der Behindertenkontaktgruppe, der Evangelischen Versöhnungskirche und der Reichshain-Förderschule. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung die Förderschule Don Bosco in Leutkirch, sowie das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach.

Stifterin Christa Schneider starb 2018

Zum Dank für die vielfältigen Hilfen, die vonseiten der Stiftung in den vergangenen zwei Jahrzehnten passierten, lud Oberbürgermeister Manfred Schilder zu der Feierstunde ins Rathaus ein. Christa Schneider selbst ist am 23. Mai 2018 in Memmingen gestorben. Sie war eine Cousine der Mutter von Klaus-Dieter und Bernd Walther. Die beiden Brüder verwalten inzwischen als Vorstände gemeinsam mit dem Sozialreferatsleiter der Stadt, Jörg Haldenmayr, die Stiftung im Sinne der Gönnerin weiter.

In einer Ansprache an die geladenen Gäste blickte Klaus-Dieter Walther noch einmal auf das Leben der Stiftungsgründerin zurück, die zu Lebzeiten bescheiden und stets auf das Wohl der Menschen bedacht war. Die Grundlage für das Stiftungsvermögen stellte der Verkauf in den 1990er-Jahren des Garn- und Textilunternehmens Fritz Zorn in Leutkirch dar, der an die Gruschwitz Textilwerke veräußert wurde.

Privatvermögen geht komplett in Stiftung

Christa Schneider wurde in der ehemaligen DDR geboren. Zusammen mit ihrer Familie kam sie in den 1950er-Jahren in den Westen, wo sie lange Jahre in Essen lebte, bis sie 2014 nach Memmingen zog. Nach ihrem Tod hat sie die Stiftung als Alleinerbin ihres Privatvermögens eingesetzt. In den letzten zwanzig Jahren konnten durch die Zuwendung viele Pläne realisiert werden –besonders die Kontinuität der finanziellen Unterstützung an ausgewählte Institutionen wurde bei der Feierstunde hervorgehoben.

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Viele Zuwendungsempfänger wohnten deshalb dem Empfang bei. Stellvertretend für sie trat die Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung, Marlies Breher, ans Rednerpult. „Unser Haus hat von Seiten der Stiftung in den letzten 20 Jahren immer wieder segensreiche Hilfen erhalten. Dafür sprechen wir unseren verbindlichen Dank aus. Bitte bleiben Sie auch weiterhin an unserer Seite“, sagte Breher. Zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh, wie auch der Oberbürgermeister selbst, dankten dem Stiftungsvorstand für die langjährige und kontinuierliche Unterstützung für soziale Zwecke in der Region, die mithilfe der finanziellen Mittel bereits realisiert werden konnten. Somit sei einen umfassenden Beitrag für die Gesellschaft geleistet worden.