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Einzelhandel in Memmingen

Nach heftigen Vorwürfen: Stirbt die Memminger Innenstadt wirklich?

Die Metzgerei Greiff hat kurzfristig ihr Geschäft in der Memminger Fußgängerzone geschlossen (rechts im Bild). Gleich nebenan wird die Filiale des Modehauses Hallhuber am kommenden Mittwoch, 12. August, ihre Pforten schließen.

Die Metzgerei Greiff hat kurzfristig ihr Geschäft in der Memminger Fußgängerzone geschlossen (rechts im Bild). Gleich nebenan wird die Filiale des Modehauses Hallhuber am kommenden Mittwoch, 12. August, ihre Pforten schließen.

Bild: Thomas Weigert

Die Metzgerei Greiff hat kurzfristig ihr Geschäft in der Memminger Fußgängerzone geschlossen (rechts im Bild). Gleich nebenan wird die Filiale des Modehauses Hallhuber am kommenden Mittwoch, 12. August, ihre Pforten schließen.

Bild: Thomas Weigert

Schlechte Verkehrspolitik und zu viele Läden im Gewerbegebiet: Das wirft ein Unternehmer der Stadt vor. Die kontert - mit deutlichen Worten.

06.08.2020 | Stand: 19:14 Uhr

Hart kritisiert hat Metzgermeister Georg Greiff die Stadt Memmingen bei der Begründung, warum er seinen Laden nach 45 Jahren in der Kramerstraße kurzfristig geschlossen hat: Betriebswirtschaftlich habe die Fortführung des Ladens in der Innenstadt wegen immer weniger Besuchern in den vergangenen Jahren keinen Sinn gemacht und die Stadt zudem zu viele neue Läden „auf der grünen Wiese“ genehmigt. Zudem habe die Stadt mit ihrer Verkehrspolitik – Stichwort „Sperrung Schweizerberg“ – dazu beigetragen, dass die Kunden ungern oder nur schlecht in die Innenstadt kämen. Jetzt kontert die Stadt diese Kritik – mit deutlichen Worten.

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