Umweltverschmutzung

Nach Verkehrsunfall in Wiedergeltingen: 400 Liter Diesel ausgelaufen

Die Feuerwehr Wiedergeltingen (Landkreis Unterallgäu) hat am Mittwoch an der Kreisstraße MN10 das Erdreich ausheben müssen, weil dort in Folge eines Unfalls Diesel ausgelaufen war.

Die Feuerwehr Wiedergeltingen (Landkreis Unterallgäu) hat am Mittwoch an der Kreisstraße MN10 das Erdreich ausheben müssen, weil dort in Folge eines Unfalls Diesel ausgelaufen war.

Bild: Jens Kalaene, dpa (Symbolbild)

Die Feuerwehr Wiedergeltingen (Landkreis Unterallgäu) hat am Mittwoch an der Kreisstraße MN10 das Erdreich ausheben müssen, weil dort in Folge eines Unfalls Diesel ausgelaufen war.

Bild: Jens Kalaene, dpa (Symbolbild)

In Wiedergeltingen (Landkreis Unterallgäu) ist am Mittwoch eine größere Menge Diesel ausgelaufen. Daraufhin musste sogar das Erdreich ausgebaggert werden.
12.11.2020 | Stand: 14:40 Uhr

Mehrere hundert Liter Diesel sind am Mittwochmorgen in Folge eines Unfalls in Wiedergeltingen (Landkreis Unterallgäu) ausgelaufen und haben die Umwelt verschmutzt.

Eine 39-jährige Frau wollte mit ihrem Auto von der Schwabenstraße nach rechts auf die Kreisstraße fahren. Da sie nach Angaben der Polizei jedoch zu schnell auf nasser Fahrbahn unterwegs war, rutschte ihr Wagen geradeaus über die Kreuzung und stieß mit einem Sattelzug zusammen. Bei dem Zusammenprall wurde niemand verletzt.

400 Liter Diesel ausgelaufen

Allerdings wurde laut Polizei der Tank der Sattelzugmaschine aufgerissen, aus dem etwa 400 Liter Diesel liefen. Die Feuerwehr Wiedergeltingen versuchte, das Auslaufen des Diesels zu verhindern. Jedoch war bereits eine größere Menge des Kraftstoffes in den Fahrbahngraben geflossen, weshalb die Einsatzkräfte das Erdreich ausheben mussten. Wegen der Umweltverschmutzung war auch das Wasserwirtschaftsamt Kempten im Einsatz.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen liegt bei 10.000 Euro. Wie groß die Verschmutzungsschäden durch den ausgelaufenen Diesel sind, kann laut Polizei derzeit noch nicht gesagt werden.

(Lesen Sie auch: Warum immer noch Diesel? - Kommentar zu den neuen Zügen fürs Allgäu)