Eschentriebsterben

Neue Bäume ersetzten gerodete Eschen in Fellheim

Eschentriebsterben und Wiederaufforstung in Fellheim

Das Eschentriebsterben hat auch in der Gemeinde Fellheim seine Auswirkungen gezeigt. Die Wiederaufforstung hat bereits stattgefunden, wie unser Bild zeigt.

Bild: Armin Schmid

Das Eschentriebsterben hat auch in der Gemeinde Fellheim seine Auswirkungen gezeigt. Die Wiederaufforstung hat bereits stattgefunden, wie unser Bild zeigt.

Bild: Armin Schmid

In der Gemeinde Fellheim im Unterallgäu mussten Ende des vergangenen Jahres zahlreiche Bäume gefällt werden. Nun wurde der gerodete Bereich wieder aufgeforstet.
06.05.2021 | Stand: 13:10 Uhr

Ein neuer Anblick bietet sich jetzt Spaziergängern und Radfahrern, die am nord-westlichen Ortsrand von Fellheim im Bereich der Memminger Ach unterwegs sind. Zurückzuführen ist dies auf eine größere Baumfällaktion und die anschließende Wiederaufforstung.

Der Fellheimer Bürgermeister Reinhard Schaupp teilte auf Anfrage unserer Redaktion mit, dass der Baumbestand am betreffenden Hangbereich Ende des vergangenen Jahres gerodet werden musste. Die Ursache hierfür war laut Schaupp, wie in zahlreichen anderen Gemeinden auch, ein „stark ausgeprägtes Eschentriebsterben“.

Deswegen seien die Bäume in Absprache mit dem zuständigen Forstamt und unter Einbeziehung der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Unterallgäu entfernt worden.

Bäume waren eine Gefahr

Bürgermeister Schaupp sagt: „Die Fällung des Baumbestandes war im Hinblick auf die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde am Verkehrs- und Wanderweg sowie aufgrund der Gefahr von umstürzenden beziehungsweise bereits umgestürzten Bäumen notwendig geworden.“

Letztlich ging es auch darum, die angrenzende Wohnbebauung zu schützen. Das Grundstück selbst war fast ausnahmslos mit Eschen bestückt. Schaupp erklärte, dass bei dieser Baumkrankheit das Wurzelwerk geschädigt und der Baum folglich nicht mehr versorgt werde. Es könne dazu kommen, dass Eschen ohne vorherige Anzeichen entwurzelt würden. Nach dem Entfernen des Baumbestands hat der Gemeinderat schnellstmöglich die Wiederaufforstung in Angriff genommen. So wurden nun insgesamt 625 neue Bäume gepflanzt und mit einem Verbissschutz versehen.

Vorhandenes Totholz bleibt liegen

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Die Neuanpflanzung besteht aus Hainbuchen, Stieleichen, Flatterulmen und Vogelkirschen. Vorhandenes Totholz ist aus Gründen des Naturschutzes liegen geblieben.

Die Wiederaufforstung wird anteilig durch den Freistaat Bayern beziehungsweise über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) gefördert.