Memmingen

Neuer Kreishandwerksmeister

khs mm-mn _ vorstand neu _ märz 20

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Bild: Lilo Brückner

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Bild: Lilo Brückner

Versammlung Enrico Karrer folgt auf Robert Plersch. Das Gewinnen von Nachwuchs bleibt wichtiges Thema
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Von prb
10.03.2020 | Stand: 16:02 Uhr

Drei Amtsperioden, knapp zehn Jahre, stand Robert Plersch als Kreishandwerksmeister an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim. Auch wenn er bei der jetzt turnusmäßigen Wahl des Kreishandwerksmeisters und Vorstands nicht mehr kandidierte – die weitere positive Entwicklung der Kreishandwerkerschaft ist gewährleistet. Zum einen hinterlässt Plersch ein wohlbestelltes Feld, zum anderen konnte mit Enrico Karrer ein junger Nachfolger gewonnen werden, der sich als Obermeister der Friseur-Innung Memmingen-Unterallgäu bereits seit vier Jahren engagiert für die Belange des Handwerks einsetzt. Karrer ist, wie er sich selbst beschreibt, „mit Leib und Seele Handwerker, der auch gerne die Interessen des Handwerks in der Öffentlichkeit und gegenüber den politischen Gremien vertreten möchte“.

Die Wahl des neuen Kreishandwerksmeisters wurde genutzt, den Vorstand insgesamt zu verjüngen. Zu Markus Höbel, der über eine langjährige Erfahrung als stellvertretender Kreishandwerksmeister verfügt und sich wieder für dieses Amt zur Verfügung stellte, wurde Heinz Heider neu als stellvertretender Kreishandwerksmeister gewählt. Auch der Vorstand gliedert sich in zwei erfahrene und zwei neue Mitglieder. Wolfgang Zettler und Alois Göppel gehören ihm weiterhin an. Neu im Vorstand sind Horst Dargel und Jürgen Kolb.

Messe verbessert Image

Die Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim hat sich unter der Führung von Robert Plersch stetig positiv weiterentwickelt. „Sie kann sich sehen und messen lassen“, würdigte Georg Göttinger, der während der gesamten Amtszeit Plersch als Vize-Kreishandwerksmeister unterstützt hatte, dessen Wirken.

In die Amtszeit von Plersch fiel zum Beispiel die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Kempten sowie dem Verband für Land- und Baumaschinentechnik in Bayern. Ein Thema, das immer wichtiger und dringlicher wurde, war die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs. Gutes Beispiel dafür ist die Aktion „Wanted Handwerk“, die sich zu einer eingeschätzten Berufsorientierungsmaßnahme entwickelt hat. Auch die alljährliche Messe „Bauen-Leben-Umwelt Memmingen“ ist ein wichtiger Bestandteil zur Image-Verbesserung.

„Durch solche Maßnahmen ist es der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim gelungen, fester Bestandteil in der öffentlichen Wahrnehmung zu sein. Unsere Kreishandwerkerschaft lebt!“, zeigt sich Plersch stolz. „Jeder von Ihnen hat dazu einen unverzichtbaren Anteil geleistet“, bedankte sich der scheidende Kreishandwerksmeister bei seinem Vorstand. In diesen Dank bezieht er auch das Hauptamt unter der Geschäftsführung von Gottfried Voigt und dessen Mitarbeiterinnen ein.

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Auch der Präsident der Handwerkskammer Schwaben, Hans-Peter Rauch, war voll des Lobes. „Bei der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim ist eine gute Substanz vorhanden. Hier stehen alle Beteiligten gemeinsam hinter dem Ganzen zum Wohl des Handwerks, hier hat alles Hand und Fuß.“ Seinen Dank an Robert Plersch verband er mit den besten Wünschen an den neuen Vorstand, denn die Aufgaben würden immer vielfältiger und schwieriger. Daher auch der Appell des Kammer-Präsidenten, sich verstärkt in den kommunalen Gremien zu engagieren. Denn nur, wenn man bei Entscheidungen mit am Tisch sitze, könne man auch etwas bewirken. Netzwerken sei für das Handwerk unverzichtbar.