Fellheim

Ortsdurchfahrt wieder frei

Die Ortsdurchfahrt in Fellheim ist wieder durchgehend befahrbar. Unser Bild zeigt bei der offiziellen Verkehrsfreigabe (von links): Bürgermeister Reinhard Schaupp, Andreas Binder (Firma Kutter), Thomas Schweiger (Staatliches Bauamt) und Planer Eugen Buchmüller (Lars Consult).

Die Ortsdurchfahrt in Fellheim ist wieder durchgehend befahrbar. Unser Bild zeigt bei der offiziellen Verkehrsfreigabe (von links): Bürgermeister Reinhard Schaupp, Andreas Binder (Firma Kutter), Thomas Schweiger (Staatliches Bauamt) und Planer Eugen Buchmüller (Lars Consult).

Bild: Armin Schmid

Die Ortsdurchfahrt in Fellheim ist wieder durchgehend befahrbar. Unser Bild zeigt bei der offiziellen Verkehrsfreigabe (von links): Bürgermeister Reinhard Schaupp, Andreas Binder (Firma Kutter), Thomas Schweiger (Staatliches Bauamt) und Planer Eugen Buchmüller (Lars Consult).

Bild: Armin Schmid

Die Bauarbeiten für den südlichen Streckenabschnitt in Fellheim sind abgeschlossen. Wie es jetzt weitergeht.
22.12.2020 | Stand: 16:31 Uhr

Der südliche Teil der Fellheimer Ortsdurchfahrt ist ausgebaut. Gestern nun wurde die Strecke für den Straßenverkehr wieder freigeben. Damit ist etwa die Hälfte der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von mehr als 600 Metern neu gestaltet worden. Planerische Eckpunkte sind die neue Mittelinsel an der südlichen Ortsausfahrt und der Platzcharakter, der vor der ehemaligen Synagoge geschaffen wurde.

„Das ist mehr als erfreulich, dass nun alle vier Bauabschnitte beendet sind und die Neubautrasse noch rechtzeitig vor Weihnachten fertiggestellt werden konnte“, betonte Bürgermeister Reinhard Schaupp bei der offiziellen Verkehrsfreigabe. Die Gesamtkosten für den Ausbau der Staatsstraße 2031 samt Gehwegen, Randbereichen, Wasserleitung und Breitband liegen ihm zufolge bei rund 1,9 Millionen Euro. Den Großteil der Baukosten wird das Staatliche Bauamt schultern. Rund 771 000 Euro muss die Gemeinde Fellheim beisteuern. Abgemildert wird dies durch eine Förderung des Amts für ländliche Entwicklung. Die Dorferneuerungsmaßnahme soll mit rund 476 000 Euro bezuschusst werden.

Start im September 2019

Los ging das Bauprojekt im September 2019 mit dem ersten Bauabschnitt von der Hauptkreuzung bis zum Gasthaus Adler. Danach folgten drei weitere Ausbaustufen bis zum Bereich der Ehemaligen Synagoge und weiter bis zur Firma Schunke sowie schließlich die Reststrecke bis zum Ortsausgang in Richtung Heimertingen. Durch großflächige Pflasterungen wurden das historische Judenviertel und der Bereich um die Ehemalige Synagoge optisch hervorgehoben. Die Fahrbahnbreite wurde dafür im Bereich des ehemaligen Judenviertels auf sechs Meter reduziert. Parken vor der Ehemaligen Synagoge wird laut dem Bürgermeister nur in sehr eingeschränktem Maß möglich sein. Um ein unkontrolliertes Abstellen der Fahrzeuge zu verhindern, sollen in diesem Bereich noch Poller aufgestellt werden.

Schaupp zufolge war auch die Verkehrsberuhigung am südlichen Ortseingang ein wichtiges Thema. Durch den Einbau einer rund 60 Meter langen Mittelinsel soll die Geschwindigkeit der Fahrzeuge in dem langen und geraden Streckenbereich künftig deutlich reduziert werden. Der Fahrbahnteiler dient zudem auch als Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer.

Der Zeitplan für den Bau wurde, abgesehen von einer leichten Verspätung von rund vier Wochen, weitestgehend eingehalten. Der weitere Ausbau der nördlichen Hälfte der Ortsdurchfahrt zieht sich noch hin. Im Jahr 2021 soll die Planung nochmals überarbeitet werden. Mit einem Baubeginn ist daher erst im Jahr 2022 zu rechnen.