Tötungsdelikt von Memmingerberg

Mordfall Hannah in Memmingen: Urteil wird nun früher gesprochen

Das Urteil im Mordfall Hannah soll am 24. November 2022 am Landgericht Memmingen verkündet werden. Der ursprüngliche Termin war der 8. Dezember.

Das Urteil im Mordfall Hannah soll am 24. November 2022 am Landgericht Memmingen verkündet werden. Der ursprüngliche Termin war der 8. Dezember.

Das Urteil im Mordfall Hannah soll am 24. November 2022 am Landgericht Memmingen verkündet werden. Der ursprüngliche Termin war der 8. Dezember.

Im Mordfall Hannah soll das Urteil nun früher gesprochen werden als geplant. Die 16-Jährige war im November 2021 am Flughafen Memmingen getötet worden.
18.11.2022 | Stand: 12:54 Uhr

Eigentlich hätte im Mordfall Hannah das Urteil am 8. Dezember fallen sollen. Weil die Verhandlung gut gelaufen sei, wie Landgerichts-Vizepräsident Jürgen Brinkmann unserer Redaktion sagte, wird es nun früher gesprochen: nämlich am Donnerstag, 24. November. Das teilte das Landgericht Memmingen am Freitagmittag mit.

Angeklagt sind eine heute 16-Jährige und ein 26-Jähriger. Die beiden sollen die 16-jährige Hannah im November 2021 auf einem Gelände am Flughafen Memmingen getötet haben. Am zweiten Verhandlungstag waren Medien und Zuschauer für den Rest des Prozesses ausgeschlossen worden.

Auch die Verkündung des Urteils soll nicht-öffentlich stattfinden, teilte das Landgericht Memmingen mit. Danach sollen Medienvertreter über "den Ausgang des Verfahrens und die maßgeblichen Gründe, die zur Entscheidung der Kammer geführt haben" informiert werden.

Vorwurf: heimtückischer Mord

Die heute 16-jährige Angeklagte soll im November 2021 in der Nähe des Memminger Flughafens die 16-jährige Hannah unter Drogen gesetzt und mit einer Flasche niedergeschlagen haben. Der 26-jährige Angeklagte soll dann mehrfach auf das Opfer eingestochen haben. Ihnen wird heimtückischer Mord vorgeworfen.

Die Öffentlichkeit war vor allem aufgrund der psychischen Verfassung der Angeklagten am zweiten Verhandlungstag für den Rest des Prozesses ausgeschlossen worden. Sie nehme mittlerweile Antidepressiva, hieß es vor Gericht. Zudem bestehe die Gefahr, dass sie durch die Berichterstattung bloß gestellt werde - auch wenn anonymisiert berichtet werde.

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